Füſchen Helden⸗ Würingen(wo — m gegründeten vabli„Odgitha dei Nachſolger d von Iprea.
chönborn.
R. Schönborn
ng die Felder all das Lied neuen Melo⸗ ich aus Luſt ind eine herk⸗ deutend, da ſie Landoirthſchaft enn der Menſch aern und darben. un Dank ab, den tjamkeit ſculden; ſondern um ihnen
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Breis pro Heft zwanzig Ffennig.
as weiß ich,“ entgegnete der Müller.„Den ganzen Tag ſpionirt die Polizei im Walde, ob ſie nichts finden kann—“
„Und wenn ſie Deine Höhle entdeckt—“
„Das iſt das Einzige, was ich fürchte. Na, ich glaube nicht, daß man ſie ſo bald findet, es gehört eine feine Naſe dazu, und was der Förſter nicht finden konnte,
6— das wird die Polizei auch vergebens ſuchen.“
„Ein Zufall kann die Entdeckung herbeiführen,“ ſagte der alte Mann warnend,„der Zufall ſpielt oft merkwürdig. Gehſt Du noch immer in den Wald?“
„Nein. Nur einmal habe ich mich Nachts hineingewagt, aber ich war nicht ſo kühn, einen Schuß abzufeuern, ich mußte ja fürch⸗ ten, daß irgend ein Poliziſt in der Nähe war.“
„Alſo iſt dieſe Erwerbsquelle verſiegt?“
„Leider. Man forſcht überall nach, ob ich irgend⸗ wo Wild verkauft habe, aber bis jetzt iſt der Mann, dem ich Alles lieferte, noch nicht gefunden worden, und fände man ihn auch, ſo würde er mich doch nicht verrathen.“
„Weißt Du das ſo ſicher? Wenn er erfährt, um welche ſchwere Anklage es ſich handelt, dann wird er nicht den Verdacht der Mitſchuld auf ſich laden wollen.“
Valentin Krumm zuckte die Achſeln.
„Alles in Allem ge⸗ nommen, halte ich es aller⸗ dings für das Beſte, mich auf die Sohlen zu machen,“ ſagte er,„hierblühtfürmich der Weizen dochnichtmehr!“
„Das hätte längſt ge⸗ ſchehen müſſen.“
„Längſt? Ich hab' Dir ja ſchon geſagt, weshalb ich es nicht durfte. Heute könnte ich abreiſen, aber ich habe kein Geld.“
„Verkauff, was Du/ haſt!“
„Ich habe nichts mehr, nicht einmal der Rock, den ich trage, iſt noch mein Eigenthum. Meine Frau
hat mir gerathen, zum Baron v. Frankendorf zu gehen und von ihm das
gern bringen, wenn ich die N Gegend für immer verlaſſe, G aber ich kann mich nicht dazu verſtehen.“ Nach einer Photographie gezeichnet von C. Kolb.
N Reiſegeld zu fordern; ſie I meint, er werde das Opfer N N
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Jahrgang 1877. Dunkle Wege.
Roman von Ewald Augnſt König. (Fortſetzung.)
(Nachdruck verboten.)
„Das hat Deine Frau Dir gerathen?“ fragte Becker erſtaunt.
„Biſt Du mit ihr ausgeſöhnt?“
„Sie hat mir in der Gefahr beigeſtanden, wie es einem recht⸗ ſchaffenen Weibe geziemt, das vergeſſe ich ihr nicht, und jetzt laſſe
ich ſie auch nicht im Stiche.“ „Du willſt ſie mitnehmen?“ „Ich muß es jetzt, und es und rüſtig und kann drüben mir das Geld geben, Paul?“ „c97. „Du haſt es ja!“ „Wer hat Dir das geſagt?“ „Bah, Du wohnſt ja—“ „Alles Schein, Valentin, es
habe ſo viel, daß ich leben kann, und
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Karl Sontag, königl. Hofſchauſpieler in Hannover.(S. 339.)
iſt auch beſſer ſo. Sie iſt jung verdienen helfen. Willſt Du mir
ſteckt nichts Solides dahinter. Ich Du müßteſt einige hundert
Thaler haben, wenn Dir gründlich geholfen werden ſollte. Der Rath Deiner Frau iſt gut, geh' zu dem Baron, ich glaube auch, daß er das Geld Dir geben wird.“
„Ich kann's nicht.“
„Verſuch's wenigſtens, oder laß Deine Frau hin⸗ gehen.“
Der Müller ſchüttelte den Kopf.
„Es wäre vergebliche Mühe,“ ſagte er,„der Baron gibt mir keinen Pfennig, er will mich hinter Schloß und Riegel bringen. Ich hab' auf Dich meine letzte Hoffnung geſetzt, Paul, ich war Dein beſter Freund und bin es geblieben. Mit 300 Tha⸗ ler reiche ich aus, haſt Du ſelbſt das Geld nicht, ſo kannſt Du ja bei Deinem Herrn eine Anleihe ma⸗ chen.“
Deralte Mann ſtampfte ärgerlich mit dem Fuß auf den Boden, aus den ſte⸗ chenden Augen traf ein böſer Blick den Müller, deſſen Lippen ein trotziger Zug umzuckte.
„Die reichen Leute bor⸗ gen nicht gerne,“ erwiederte er,„und was ſoll ich ant⸗ worten, wenn Ackermann mich nach dem Zweck dieſer Anleihe fragt?“
„Das iſt mir gleich⸗ giltig, ich weiß nur, daß Du mir helfen mußt.“
„Daß ich muß?“
„Jawohl! Wenn Du
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