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meinem ſchönen, geliebten Weibe, in meinem Deutſchland, wo Clelia die halbe Welt geſehen— und wie glücklich man in ſeinem trauten ſich ſo überaus gefällt, daß wir ſeit fünf Jahren, ſeitdem wir ver⸗ Daheim ſein kann— davon kann nur der ſprechen, der die beſte heirathet ſind, noch nicht die kleinſte Reiſe unternommen haben. Zeit ſeines Lebens auf der Landſtraße verbracht... und der wie ich
eini t 3 ni un auf Wie ſchön Deutſchland iſt, das kann der nur ſagen, der wie ich das Reiſen ſo gründlich verſteht. en Armen
Cavaliere langſane
die, weinte wi— iym einen Trunk be de Bit un h Bilder aus Luxemburg. beiſetzen. Mit Illuſtrationen unſeres Specialartiſten W. Simmler. kam Beppo Mangin(Schluß.) er h n VII. Liebe zu der kirchlich⸗frommen Kaiſerin, der vielgeliebten und vielge⸗ en Manier,„wolle In der That, die habsburgiſche Herrſchaft hat dauernde Spuren prüften Maria Thereſia, zu ihrem Gemahl aus dem Nachbarlande
1 Shun mir zu im Lande gelaſſen. Die Anlage der erſten Kunſtſtraßen weiſt auf Lothringen. Auch Joſeph II., obwohl ſo verſchiedene Bahnen geſtores halber.
„JG werde ſellſ zum Qyueſtore gehen, Beppo,“ erwidert ich,„und mit ihn
über Euch ſprechen.“ „Beſten Dang Signore,— auch
liegt die Caution d die Sie wieder in Empfang nehma müſſen.“
„Dieſen Gang nüßt Ihr ſchon ſellſ machen, Beppo, dem da diſe hundert No⸗ poleonsEuchgehören werdet Ihr nicht ver langen, daß ich ſi Euch noch hole.
Die Dankeste zeugungen des Zur⸗ gengewandten daua⸗ 1 en ganze zehn Min ten— endlich ent fernte er ſic, nachde⸗ er mir noch erjätt daß Salviati am ſ ben Abend kin abgereiſt ſei, wall hut nach Libol
no zurück, wokr ſein
Schwe⸗ Mutter und Schw ſter gelaſſen.
XII.
Juhre ſind ſe den Ereigniſſen im der Fluch de ſe
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VI. Parkhöhe bei Luxemburg.
ſich, nachdem Karls VI. Verordnungen zurück. Früher gingen die Edelleute, wenn wandelnd in Kirche und Staat, war ſogar anfangs in beſonderem Maße hir erſpeulgiim ie zu Waſſer oder zu Lande Großhandel trieben, des Adels verluſtig. der Liebling der Luxemburger. Denn ſie haben ihn von Angeſicht Bör ir fiel nn Der Kaiſer hob das thörichte Verbot auf;— die Entſtehung der meiſten geſehen. Vier Maitage brachte der Kaiſer 1781 in Luxemburg zu.
umer ne ſ eine Siſenhütten im Lande iſt dieſem Schritt zu danken. Er, neben dem alten Fritz der volksthümlichſte Mann ſeiner Zeit, nh uug, Auch eine lange Reihe wichtiger Feſtungsbauten erinnert an wirkte auch hier durch den Zauber ſeiner perſönlichen Erſcheinung, ffälſch Kugel dunene Periode. Beſonders unter Karl VI. und ſeiner Tochter Maria ſeine hinreißende Leutſeligkeit, ſein zwang⸗ und etikettenloſes Auf⸗
ine EChereſia iſt mit aller Umſicht und Rüſtigkeit weitergebaut worden. treten. Noch lange courſirten nicht bloß die Ducaten, die er reichlich Das Hauptwunder der Feſte, die zwei⸗, ja dreiſtöckigen Caſematten geſpendet, auch Anekdoten von dem was er geſagt, gethan. Ein
ablicke an die es Bock, wurden in den Jahren 1744 und 1745, faſt ohne Hilfe Unterofficier, ſein einziger Begleiter auf dem Hauptwall, will die dort
non Mauerwerk, in den Felſen eingeſprengt. ſpielenden Kinderhaufen auseinanderjagen, dem Kaiſer Platz zu d Paula fengle G Oeſterreichs damalige Kriege berührten das entlegene Herzog⸗ machen.„Laß ſie ſtehen, ich bin ja nicht ſo breit,“ war die abweh⸗ un„Iim einem 29 Hum nur wenig. Es ſtand unter dem Statthalter der Niederlande; rende Antwort. Dergleichen hält das Volk faſt ſo zähe feſt als das ſehach den her Provinzialrath nahm die beſonderen Intereſſen des Landes wahr. Andenken geſchichtlicher Großthaten.
Alſo wieder ein halbes Fürſichſein, die„goldne“ Zeit, wie der Volks⸗ Freilich ohne Roſt blieb dieſe erſte Liebe nicht. Joſephs über⸗
mund und luxemburgiſche Geſchichtsſchreiber noch jetzt dies Leben ſtürzende, ja geradezu umſtürzende Reformen in den Niederlanden iecer geil unter dem fernſchwebenden Doppelaar nennen. Die natürliche Sym⸗ ſtießen auch in Luxemburg wenigſtens auf paſſiven Widerſtand. Die
ir bis hie tner Gll pathie des ſtrengkatholiſchen Landes für das katholiſche Kaiſerhaus natürlichen Führer des Volks in Kirche und Staat, Geiſttlichkeit
als ich me„um als feſteſtes Band hinzu. Der Clerus erhielt die Herzen in Adel, wurden am härteſten von dieſen Neuerungen getroſſen
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