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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
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III. Jahrgang. Ausgegeben am 22. Detember 1866. Der 4
ahrgung läuſt vom Orfober 1866 bis dahin 1867. 1867 No 12.
Fröhliche Weihnachten. Novelle von Arnold Wellmer. (Fortſetzung.)
In der Ofenecke ſitzt auf einem ledernen Großvaterſtuhle ein
alter, alter Mann. Sein Kinn ruht auf der Bruſt; er ſchläft.
Das ſind Urgroßvater und Urenkel— Theo und Rich Huke— ein altes und ein junges Kind! Ja, der alte Theo, der wie ein ent⸗ thronter, zerbrochener Hüne auf ſeinem Stuhle hockt, iſt beim Berg⸗ abſteigen von der Höhe des Lebens allmählich wieder im Thal der Kindheit angelangt. Sein Lebensabend iſt— wie der Lebensmorgen ſeines Urenkels— ein lächelnder Traum.
Der alte Theo lächelt im Schlummer. Jetzt regt ſich das Kind in der Wiege. Sogleich erwacht auch das greiſe Kind, ſchaukelt die Wiege und ſingt mit leiſer, zitternder Stimme:
Hänschen ſaß im Schornſtein Und flickte ſeine Schuh,
Da kam ein wackres Dirnel Und ſprach dem Hänschen zu!
Und wie glücklich der Alte dabei lächelt! Was ſonſt im Zimmer Papa Theos Obhut in der Wiege unterbringt.
geſchieht, kümmert ihn nicht; er ſcheint den Beſuch gar nicht zu
bemerken! „Fröhliche Weihnachten, Papa Theo!“ ſagt Onkel Tob.
der Weihnachtsbaum ſchon?“ „Nein, Papa Theo, aber bald, ſieh nur, dort ſteht er ſchon auf dem Tiſch. Was wünſcheſt Du Dir zum Chriſtfeſt?“
„O, mein Vater hat ſchon für mich aufgebaut— wunderſchöne
Sachen— und einen funkelnden Chriſtbaum; wenn ich kommen ſoll ruft er ſein Kind!“
Wie kindlich weihnachtsfröhlich leuchten die lichtblauen Augen des Greiſes.
„Elſe, nun ſieh Dir Dein Pathchen auch ordentlich an, wie groß der Junge geworden iſt!“ ſagt Stina und nimmt den kleinen Rich aus der Wiege.
„ Und wie hübſch das ſüße Kindchen iſt, Stina, und wie klug es mich anſchaut, laß es mich ein wenig umhertragen!“
ee Weile allein in dem daume⸗
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eine eilige Wanderung um den Tiſch an und legt neben jeden Teller
Leinwand zugeſchnitten, und Elſe und ich haben die Hemden gen⸗
ſchon aushalten!“— Dann zieht Tante Roſaura unter dem Tiſche
ehen, beſonders aber am Weihnachtsn
„Da, Elſe,— übermorgen kömmt mein Junge auch aus dem
dummen Vierteljahr heraus!“ Neben ihm ſteht eine Wiege mit einem ſchlummernden kleinen Kinde.
„Aber nun, Elſe und Stina,“ unterbricht ſie Onkel Tob, „zündet geſchwind den Weihnachtsbaum an, ſonſt werfen unſere Jungen uns noch die Fenſter ein— da fährt ſchon wieder ein Schnee⸗ ball gegen den Laden. Ich werde noch ein Weilchen zu den Jungen hinausgehen und einige Schneebälle unter ſie austheilen. In fünf Minuten ſind wir da!“— und Onkel Tob tritt auf den Hof hinaus.
„Schneeballen— ſchneeballen— ach ja, das iſt hübſch!“ ſagt Papa Theo mit ſeinem heiteren Lächeln.
Elſe legt ihr Pathchen in die Hände ſeines Großvaters— und
dann lachen Elſe und Stina hell auf. Ja, es gibt auch wohl kaum u etwas Luſtigeres, als den alten Hünen Dorr in ſeinem Schafpelze zu ſehen, wie er das Würmchen Rich auf ſeinen großen, flachen Händen u
balancirt, als fürchtete er, es durch ſeine ſchweren Finger zu zerdrücken — bis Stina ihm geſchwinde das Kind wieder abnimmt und es unter
Das alte und das junge Kind ſind bald wieder entſchlummert. Schon brennen einzelne Lichter an dem großen Tannenbaum,
der in der Mitte einer langen Tafel prangt. Er iſt reich behängt „Fröhliche Weihnachten, Kind!“ lächelt der Alte,—„brennt
mit rothbäckigen Aepfeln und Herzen und Puppen aus Pfefferkuchen⸗ teig, Ketten von Pfeffernüſſen und Roſinen ziehen ſich von Zweig zu Zweig. Auf dem ſchneeweißen Tiſchtuche ſtehen ringsherum 12 Teller mit Aepfeln, Nüſſen, Pfefferkuchen und Semmelſtollen hoch angefüllt. Daneben liegen in bunter Miſchung: Jacken, Hoſen, Weſten, Tücher, Strümpfe, Mützen, Holzpantoffeln, Schreibebücher, Griffel, Mund⸗ harmonikas, Flöten, Trompeten, Knarren, Taſchenmeſſer ꝛc.
Kaum iſt Onkel Tob aus der Stube, ſo tritt Tante Roſaura
ein hübſches Knabenhemde.—„Stina, es iſt kein Faden Baumwolle darin, ich habe den Flachs ſelbſt geſponnen und weben laſſen un
Die werden den Jungen warm ſitzen und bis nächſte Weihnach
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