Jahrgang 
01-12 (1867)
Seite
93
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Gleichzeitig mit dieſen wiſſenſchaftlichen Arbeiten ſchritt Albrecht von Roon von Stufe zu Stufe in ſeiner militäriſchen Carriere vor⸗ wärts. Vom Premierlieutenant zum Hauptmann, vom Hauptmann zum Mazor ging es empor frühe ſchon(1835) wurde er zum Generalſtab commandirt daneben leiſtete er als Examinator bei der Militär⸗Examinationscommiſſion und als Lehrer an der Kriegs⸗ ſchule ſeinem Lande wichtige Dienſte.

In den Anfang dieſes vielbewegten, thätigen Lebens fällt auch

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bemerkt das Haus ſeiner unbekannten Verwandten, ſtellte ſich den⸗ ſelben vor, als der König abgereiſt war, und fand die ſieben Kinder des Hauſes in lautem Jubel darüber, daß der König und ſeine Ge⸗ mahlin, die Fürſtin von Liegnitz, mit jedem einzelnen von ihnen ge⸗ ſprochen hatte. Beſonders huldvolle und freundliche Worte hatte der König an die älteſte, erwachſene Tochter des Hauſes gerichtet. Roons Eintritt in den ihm fremden und doch nahe verwandten Familienkreis zu ſolcher Stunde machte ihn ſogleich der alten

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Der Kriegsminiſter von Roon dem Könige Vortrag haltend. Originalzeichnung von Conſtantinv. Grimm.

die Begründung ſeines glücklichen Familienlebens. Es war am 2. September 1835. König Friedrich Wilhelm III. hatte die letzte große Heerſchau in Schleſien abgehalten. Da ſuchte der damalige Premierlieutenant des 15. Infanterieregiments ſeine Tante, die einzige Schweſter ſeines Vaters, die verwittwete Regierungsräthin Wolfram, die er nie geſehen hatte, auf und fand ſie nach längerem vergeblichem Nachfragen im Hauſe des noch lebenden Paſtors Rogge zu Groß⸗Tinz bei Liegnitz, in der Perſon der Schwieger⸗ mutter deſſelben. Der 2. September, nach Beendigung der könig⸗ lichen Parade, war der einzige Tag, an dem er für einige Stunden Urlaub nehmen und in das gaſtliche Pfarrhaus einkehren konnte. An demſelbem Tage kehrte der König für einige Stunden, auf ſeiner Weiterreiſe zum 6. Armeecorps, im Hauſe ein und blieb als

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Tante, wie der ganzen Pfarrersfamilie zu einem willkommenen Gaſte. Am folgenden Tage reiſte der Herr Vetter früh morgens ab, doch ſein Herz war in dem Hauſe geblieben; er hatte wieder Eltern, ja noch mehr, ein treues Weib gefunden. Am 8. September kam er aus dem Lager des 6. Armeecorps Abends wieder zurück, bat ſich ein Nachtquartier aus, blieb mehrere Tage dort und ſchied als Verlobter der älteſten Tochter, als ſein Urlaub abge⸗ laufen war. Am Jahrestage jenes königlichen Beſuches, 1836, führte er ſie in die Dorfkigche zum Traualtar.

Wechſelvoll und bewegt waren die Jahre 18461858 für das Leben Roons. Zuerſt ſehen wir ihn als militäriſchen Begleiter des Prinzen Friedrich Carl auf der Univerſität und auf weiten Reiſen durch Deutſchland, die Schweiz, Italien, Frankreich Molaien. Dann geht er als Chef des Generalſtabs zum