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Wildkatze im Sprung.
Originalzeichnung von Guido Hammer.
Nimmer im Rauben raſtend kann allerdings ſelbſt die verein⸗ zelt auftretende Wildkatze ſchon einem Revier gefährlich werden; den⸗
Das Meib des Karaiten.
Novelle von M. Ben Aron. (Fortſetzung.)
Wie ein willenloſes Kind läßt ſich das junge Mädchen hinaus⸗ führen, ohne auch nur einen Blick auf die andern zu werfen. Rahel hat die faſt mechaniſchen Bewegungen ihrer Tochter bemerkt, und als dieſelbe das Zimmer verlaſſen, wirft ſie einen beſorgten Blick auf den Doctor und ſagt:
„Wie ſie fühlt meinen Schmerz...! ſie fühlt ihn faſt mehr als ich— Ruben war ja ihr lieb, wie ein Bruder... Gott im Himmel! wenn ſie nur nicht werden wird krank!..
„Fürchtet nichts... Tante!“ entgegnete Elias—„ auch ihr Schmerz wird ſich bald beruhigen, und die Vernunft wird ihr ſagen, daß ſie ſtark ſein muß. Doch Ihr habt Recht, wenn Ihr ſagt, daß ſie den Schmerz tiefer fühle als Ihr, denn Ruben war ihr mehr als Euch.“
„Ja— Du haſt Recht— es iſt ihr Blut“...
„Mehr noch, Tante— mehr noch!“...
„Mehr noch?— ich verſtehe Dich nicht“—
„Auch Ihr ſeid blind geweſen, Tante— habt nie begriffen, daß die Zärtlichkeit Rebeccas und Rubens mehr als verwandtſchaft⸗ liche Freundſchaft geweſen, daß es Liebe geweſen, die, ihnen ſelber un⸗
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noch iſt es nur zu beklagen, dieſen Tiger im Kleinen mehr und meh verdrängt, ja ſeinem gewiſſen Untergang entgegengehen zu ſehen.
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„Gott im Himmel“— ſchreit Rahel faſt entſetzt... was red Du?— träumſt Du?...
„Und warum erſtaunt Euch das ſo? Iſt das denn unmöglich — oder wäre es Euren Wünſchen entgegen?“—
Rahel hat ſich in ihrem Bett aufgerichtet und ſieht ihren Neffe wie eine Wahnſinnige an.
„Ruben und Rebecca Mann und Frau!“.. ſtottert ſie.. „Du haſt geſagt, daß beide ſich lieben— ſich wollen heirathen— ſein meine Kinder alle beide“...
„Ja, ja, aber um Gotteswillen, was iſt?... zu erſchrecken?...“
Die Kranke ſinkt auf ihr Lager zurück... convulſiviſches Beben durchfliegt ihren ganzen Körper— der Doctor hält ſie ir ſeinen Armen, ſucht ſie zu beſchwichtigen, und will ſchon um Hilfe rufen, als ein Strom von Thränen ſich endlich aus ihren Augen einen Weg bahnt.
Er weiß, daß die nervöſe Erſchütterung durch die Thränen gehoben werden wird, und läßt ſie ruhig eine Zeit lang weinen.— Endlich fragt er wieder:
was habt Ihr


