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„Sie haben Recht,“ erwidert Eleazar lächelnd,„er behauptet fortwährend, daß der Damm, den die Stadt über die eine Ecke des abgelaufenen Lobchower Sees bauen will, nur der Stadt zum Nutzen ſei und er nicht einſehe, warum er ſein Recht auf einen Theil der Wieſen zu Gunſten der Stadt einbüßen ſoll.“
„Ja, und nun machen Sie ihm begreifbar, daß durch dieſen Damm der Weg zur Stadt um eine gute Viertelſtunde verkürzt wird und daß der winzige Ertrag ſeiner Wieſen durch den Zeitgewinn ſei⸗ ner Fuhrwerke nach der Stadt doppelt erſetzt wird.“
„Ja, es wird lange dauern, Herr Bürgermeiſter, bis die hieſi⸗ gen Gutsbeſitzer anfangen werden, ſich den wohlthätigen Neuerungen nicht mehr zu widerſetzen. Ich muß Ihnen geſtehen, daß ich faſt mit Gewißheit auf den Erfolg der Miſſion, die ſie mir anvertraut hat⸗ ten, rechnete, da ſonſt Herr Grünewald ein ganz vernünftiger Menſch iſt; und da ich weiß, daß bei ſolchen Angelegenheiten vor allen Din⸗ gen ſchnell gehandelt werden muß, hatte ich gleich nach Stettin ge⸗ ſchrieben, um einen Ingenieur, einen ſpeciellen Bekannten von mir, zu bitten, herzukommen und die nöthigen Ausmeſſungen zu veran⸗ ſtalten.“
„Und nun,“ ſagt der Bürgermeiſter lachend,„nun kann der Herr Ingenieur mithelfen, die zwölf Flaſchen Madeira zu leeren, die Sie bei Ihrer Wette verloren haben!“
„Die Wette hab' ich natürlich verloren,“ erwidert Eleazar, „jedoch wird der Ingenieur auch andere Arbeit hier haben, als mit uns zu frühſtücken.“
„So? was ſoll er denn thun?“
„Nun, den Damm ausmeſſen...“
„Aber Sie ſagten ja, daß Grünewald nichts von dem Damm wiſſen wollte.“
„Grünewald? Nein— aber der neue Beſitzer von Lobchow iſt ganz der Meinung, daß der Damm der Stadt und ihm nur Nutzen bringen kann.“
„Neue Beſitzer?.... aber wer, Herr Bentheim— träumen Sie auch nicht?“
„Ich— nicht im geringſten! verkauft.“
„Aber an wen! Herr! ja auf die Folter!“
„Ich— ich hab' es gekauft, Herr Bürgermeiſter!“
Der Bürgermeiſter ſchüttelt von ganzem Herzen die Hand Elea⸗ zars, die er ergriffen hat.
„Ich freue mich!... ich freue mich wahrhaftig, Herr Bent⸗ heim!— und alle werden ſich freuen!... und Ihr Vater erſt, wie glücklich wird der ſein!... Wahrhaftig, alle werden vergnügt ſein, wenn ſie es erfahren! alle!“
Der Bürgermeiſter lacht plötzlich hell auf...
„O weh! o weh!“ ſagt er,„was wird der Stadtdiener dazu ſagen, wenn er erfahren wird, daß Sie jetzt gänzlich mit Ihrer Fa⸗ milie herziehen werden!“
....... Der Doctor Elias hat ſich mit den beiden älteſten Söhnen des Bürgermeiſters und dem Candidaten Walter etwas ins Gehölz zurückgezogen. Sie plauderten heiter und fröhlich von ihrer Univerſitätszeit, jedoch warfen ſie von Zeit zu Zeit einen ſcheuen Blick um ſich; denn hier in dem Städtchen galten alle vier für geſetzte, ver⸗ ſtändige Männer, und in ihren Rückerinnerungen aus der Studenten⸗ zeit mochten doch wohl einige Details ſein, welche dieſe Meinung nicht gerade bekräftigten.
„Alſo, es iſt Dein feſter Vorſatz, Dich hier niederzulaſſen, Elias?“ fragt der älteſte der Söhne des Bürgermeiſters.
„Gewiß— wir wollten es nur geheim halten, bis Eleazar ein paſſendes Gut gefunden hatte. Jetzt iſt es ſoweit, und heute wird ein Freudentag im Hauſe der Eltern ſein, wenn ſie erfahren werde daß wir beide hier bleiben.“ 3
„Beſonders wenn Mendel König wird,“ ſagt Walter.
„Ich empfehle Dir den Jungen,“ ſagt der Doctor ℳ Dir in die Schule kommen, er hat einen ausgezeich all ſeine tollen Streiche entſpringen nur einer zu
„Materialiſt!“ erwidert der andere lö⸗ dummen Streiche ſeines lieben Neffen ſ.
Heilkunde entnommenen Grund! Do⸗ hu vielleicht auch einen
Lobchow iſt ſeit heute morgen
Sprechen Sie!— Sie ſpannen mich
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Rebekka, die dort mit der langen Minna ſpricht, mit einem Male ſo feuerroth geworden iſt.“
„Du haſt Recht. und wieder nichts roth.“
„So? Jetzt biſt Du in die Enge getrieben und weißt nicht, was Du antworten ſollſt— ich will Dir's aber erklären! Dreh Dich um! Sieh dort— Deine Schwägerin und die Frau Bürger⸗ meiſterin ſprechen mit einem jungen Manne. Kennſt Du ihn?“
„Es iſt Ruben, der Drechsler.“
„Sieh, wie er gleichfalls roth iſt— die Damen müſſen ihm gewiß etwas ſehr Schmeichelhaftes ſagen— verſtehſt Du nun?“
„Nein.“
„O Du erbärmlicher Phyſiolog! Wenn ein junges Mädchen roth wird, ſobald man einem jungen Manne etwas Schmeichelhaftes ſagt, weißt Du denn gar nicht, was das zu bedeuten hat?“
„Du ſcherzeſt, Walter— unmöglich!“
„Ja, das iſt wohl ein noch nie dageweſenes Wunder, daß ein Jüngling und ein Mädchen, die zuſammen aufgewachſen ſind und ſo ziemlich allein in der Welt daſtehen, einer für das andere Liebe em⸗ pfinden! Ich beobachte beide ſchon lange, ich habe ſie weinen und lachen mit einander geſehen... wahrhaftig Elias, ich würde mich freuen, wenn ein Paar daraus würde!“
„Ich werde mit Johanna darüber ſprechen,“ ſagt der Doctor, der mit einem Male nachdenkend geworden iſt.
„Soll ich Dir eine Wette vorſchlagen, Doctorchen?“— ſagt Walter lachend,„Du curirſt mich ein Jahr gratis oder ich unterrichte Deinen Mendel ein Jahr gratis— willſt Du?“
„Was für eine Wette— Walter?“
„Daß Frau Bentheim, Deine Schwägerin, dieſe Liebe ſchon längſt errathen hat! Siehſt Du, das kömmt davon, alles mit der Laterne der exacten Wiſſenſchaft erleuchten zu wollen, da wird man manchmal blind, Herr Doctor, und wenn die blonde Luiſe in Halle, zu Olims Zeiten....“
„Schweig— ſchweig!“ unterbricht der Doctor, der ſich ſorg⸗ ſam umſieht,—„Du haſt eine böſe Zunge,— doch warte, warte, ich werde mich auch zu entſinnen ſuchen, warum ein gewiſſer Philolog allnachmittäglich in einer gewiſſen Straße ein gewiſſes Fenſter ſo unabläſſig anſtarrte, daß ich ſelbſt ihn beinahe einmal umgerannt hätte!!“
Doch— ein Trompetenſtoß unterbricht die indiscreten Ent⸗ hüllungen des Doctors,— alle drehen ſich um... das Kampf⸗ ſpiel hat begonnen.
. doch die Mädchen werden ja um nichts
VI.
Zwei Tage ſind verfloſſen, ſeitdem wir die Ragiwener Geſell⸗ ſchaft im Wäldchen, bei heiterem Geplauder verlaſſen, ſeitdem Men⸗ del ſeinen erſten Knüppelwurf gegen den Adler gethan... und in dieſen zwei Tagen iſt die ganze Bevölkerung des Städtchens dermaßen. in Aufregung verſetzt worden, daß die älteſten ſich nicht entſinnen, daß je ein gleiches vorgekommen ſei.— Es war nicht jene Aufregung, die in fieberhaften Reden— in unruhigem Hin⸗ und Herlaufen, im Zuſammenſtecken der Köpfe ſich kundgibt— es war ein bleiern ſchwe⸗ rer Schreckensmantel, der über das Städtchen ausgebreitet lag und düſteres Unbehagen darüber verbreitete,
Was war denn vorgefallen Leute ſ9 plötzlich und ſo g9 A K A
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