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uang die der Prä⸗ der Maler er Duodez zfürſt— Wen Bruder des 1, de ſich alle bmd daß ie eine Villa vaogen te; daß er gar kenen ab führe, alle Morgen s gegen Abend,— nſelben Paletot und
hch angekommen ſei ls ich ung fähr eine eer,— man ſagt mir, ertraut mir, daß der hren wäre— wahr⸗ nen wirklichen Hut,— P, rothes Band aus der Ehrenlegion!... he ich meine Mitver⸗ aiten; zwei ſich gegen⸗ . die einem Manne, reizendſte Schauſpiel ſind ſchön, alle ſind he ich? da ſitzt noch nes Kleid mit vorhen
et, zu denen ich mich fklärungen über di. beinen des Unbekann⸗ Neugier der Damen nicht gelungen iſt,
wiegender Majorität
in Biarritz befinden,
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„Natürlich wie ich geſagt habe, einer der neuen Senatoren,—
ich weiß ſeinen Namen nicht!“
„Das iſt noch nicht gewiß, Herr Graf,“— ſagt der Spanier, „es kann auch ebenſo gut ein früherer General ſein.“
„Ja... auch der Graf von Aquila ſelber, es wäre reizend, wenn wir zufälliger Weiſe richtig gerathen hätten,— dann wären die theuren Damen aus ihrem Concepte!...“
„Ich bin doch neugierig, dieſen Herren ſelbſt zu ſehen,“— ſagte ich.
„Das werden Sie in einigen Minuten,“— erwiderte der Graf. —„Nachdem er ſeine Audienz in Villa Eugenia gehabt, iſt er nach ſeiner Wohnung gefahren, hat den Frack mit dem Paletot vertauſcht, — und beſonders den Hut mit der obligaten Beule auf den Kopf geſtülpt und iſt ins Bad gegaugen. Deshalb eben haben ſich unſre Damen hier auf den Poſten geſtellt;— doch.... hören Sie!“
„. Altentzom mesdames!“— ertönte die Stimme der Gräfin l'ennemi wapprochet“
Ich richtete mich auf und ſah wirklich in der Ferne eine hohe, kräftige Geſtalt auf uns zukommen. Der„gebeulte“ Hut bedeckte faſt das Geſicht, und ich konnte weiter nichts ſehen, als daß der Fremde mit ſcheinbarem Wohlbehagen die Arme reckte,— Zeichen, daß ihm
das Bad gut bekommen war.
Unſere Damen hatten ſich in Poſitur geſetzt,— einige biſſen ſich in die Lippen, um nicht zu lachen, und Frl. v. L. flüſterte leiſe ihrer Nachbarin etwas ins Ohr.
Immer näher kam der Unglückliche ſeinem Verderben— ich verließ ihn mit keinem Blicke, und um ſeine Geſichtszüge deutlicher zu erkennen, hielt ich mein Lorgnon vors Auge.
„Cannoniers à vos pièces!“ zommandirt die Gräfin, während der Unbekannte mit einem kleinen Stöckchen Grashalme abſchl ägt,— da hebt er den Kopf in die Hiche und. ich kenne ja dieſes Geſicht, auf dem ſich de r r Ausdruck eiſerner Energie mit ulengharem Wohlwollen ſo ſeltſam Puarhe⸗. dies Geſicht.... dieſer Schnurrbart.... dieſe Haltung..
„Attention!“ ruft die Marquiſe ſch on leſſer, denn er iſt kauuf
mehr fünfzig Schritte entfernt.
Und ich ſtehe— und ſinne.... ſinne.. klarer wird es vor meinem Geiſte, daß dieſer Mann mir bekannt iſt, aber wer 2.... wer?. Da mit einem Male wird es Tag in mir, — eine unbeſchreibliche Emotion bemächtigt ſich meiner....
„Jetzt!“.... ſagt die Gräfin—„der entſcheidende Augenblick naht— Ruhe meine Damen und..... 3
„Tabu.... tabu.... tabu!“— rufe ich mit lauter Stimme.
und immer kdeutlich er, 4
... Der Unbekannte iſt ruhig durch unſre Mitte geſchritten,— hat die Damen mit wohlgefälligem Lächeln gemuſtert und den berühmten Hut zum höflichen Gruß gelü ftet. dermaßen iſt unſre Geſell ſchaft disciplinirt, daß ein einziges„Tabu“
man denke!!.. eine ſo ſüperbe Idee acht ſchöner Frauen augen⸗ blicklich verändert hat.— Ich grüßte„meinen Schützling“— er ſah mich an,— mochte wohl den Deutſchen in mir erkennen,— ſchien verwundert,— erwiderte meinen Gruß ſehr freundlich und— ſchritt weiter dem Städtchen zu.
Meine Feder iſt unfähig, eine auch nur annähernde Beſchrei⸗ bung der flammenden Blicke zu geben, die mich trafen, als der Un⸗ bekannte aus dem Bereiche unſerer Stimmen war.... Tiefe Ver⸗ chten g machte in dieſen Blicken dem heftigſten Zorn den Rang ſtreitig.. O Ohne mich eines Wortes zu würdigen, erhoben ſich die Damen und d ſchritten der Düne zu.
Der Graf rieb ſich.... aber ganz im Verborgenen die Hände....
„Für das Königreich beider Indien, Monsieur le Docteur,“— ſagte er—„möchte ich nicht in Ihrer Haut ſtecken, aber ich amüſire mich köſtlich.“
„Nicht wahr, es iſt ein Officier?“.... ſagte der Spanier.
„Sie haben vollkommen Recht. es iſt ein Officier.“
„Dachte ich's doch gleich, der Herr ein Gutsbeſitzer... Unſinn!“
„Pardon.... er iſt Landmann geweſen und hat eine große Vorliebe für dieſen Stand.“
„Und was ſie alles gerathen haben... lachend—„Diplomat.... haha!“
„Lachen Sie nicht, Herr Graf, man ſagt, daß er einer der ge⸗ ſchickteſten Diplomaten Europas iſt.“
„Oho!— aber wie heißt denn der Vogel Phönix?.... wer iſt es?... nennen Sie ihn doch!“
Die Damen haben die Frage gehört, ihre Neugier überwältigt ihren Zorn,— ſie ſtehen ſtill, um meine Antwort abzuwarten.
„Es iſt“,— ſagte ich mit langſam gezogener Stimme,—„es iſt der Preußiſche...... Miniſterpräſident, der Graf von
.“ meint der Graf
Bismarck⸗Schönhauſen.“ Wie durch einen Zauberſchlag wand⸗
ſich die Damen um,— aller Unwille war aus ihren Geſichtern intſchwunden.
.Ah contez-nous!... contez-nous!...“ riefen ſie— „erzählen Sie uns von dieſem merkwürdigen Manne.“
Und ich mußte erzählen— und alle hörten mir mit der ge⸗ ſpannteſten Aufmerkſamkeit zu.... mit Ausnahme der„Farben⸗ reichen“, die nicht zu verſtehen ſchien, was die preußiſche Politik mit dem ſüßen Traume ihres Herzens gemein habe!
Kus allen deutſchen Gauen.
IX. Hamburgs grüne Inſeln.
Hamburgs anmuthige Umgebungen werden von Fremden und Einheimiſchen vielfach gewürdigt und ſind das Ziel zahlreicher Aus⸗ flüge. Das Inſelland der Elbe, die eigenthümlichſte Gegend, welche noch das Gepräge eines echt naturwüchſigen, faſt patriarchaliſch einfachen Lebens zeigt, bleibt aber davon beinahe unberührt. Was der Ham⸗ burger von den Erzeugniſſen der Inſeln gebraucht, Milch, Gemüſe und Fiſche, das bringen ihm die fleißigen Inſulaner im Sommer zu Schiff, und im Winter mit Schlitten ſelbſt nach Hamburg auf den Markt; dabei beruhigt er ſich vollſtändig und iſt gar nicht neugierig, wie es denn bei ihnen zu Hauſe ausſieht. Außerdem iſt ihm bekannt, daß er auf den Inſeln weder ein Café mit Billard, noch ein Wirths⸗ haus, wo man nach der Karte ſpeiſt, zu ſuchen hat; und ſeine zartere Hälfte weiß, daß ſie ſich auf dem ſumpfigen, allzu nachgiebigen Bo⸗ den dieſer Marſchländer unfehlbar einen abſcheulichen„Saum“ holen würde, für den ſi der Anblick alter Strohtächer und einiger Shhilf⸗ felder nicht entſchädigen kann. Der Fremde, welcher, über Hannover kommend, endlich ermüdet in Harburg anlangt, und hier erſt zu ſeiner nicht geringen Beſtürzung vernimmt, daß Harburg durchaus nicht mit Hamburg zu verwechſeln ſei, daß ihn vielmehr von dieſem Ziel ſeiner Wünſche noch zwei Elbarme und die meilenbreite Inſel Wil bur trennen— die aber äußerſt bequem vermittelſt zweier Fähren und eines Reiſeomnibus überſchritten würden— wird durch dieſe kleine
Ueberraſchung häufig ſo verſtimmt, daß er von den Elbiuſeln nichts mehr hören und ſehen will, und bei ſeiner Abreiſe, wenn es irgend
einzurichten iſt, mit dem Berliner Bahnzuge Hamburg wieder verläßt, um nur Feſtland unter den Füßen zu behalten.
Die Elbinſeln und ihre braven Bewohner verdienen dieſe Ver⸗ nachläſſigung nicht; ein Ausflug in ihr Gebiet iſt anziehend und leicht ausführbar. Nur eine feſte, waſſerdichte Fußbekleidung iſt empfeh⸗ lenswerth, und Entſchloſſenheit, dann und wann einen Graben zu überſpringen, zur Vermeidung von Umwegen; aber das ſchreckt den Leſer nicht, der ja gewohnt iſt, Spalten zu überſpringen und zu über⸗ fliegen, und weit vorauseilen würde, wenn ich ihn nicht freundlich: bäte, mir diesmal lieber zu folgen; ich führe ihn, wenn auch mit eini⸗ gen Abſchweifungen, doch ſicher wieder in den Hafen.
Einige Stunden oberhalb Hamburgs wird es der Elbe zu eng in ihrem Bette, ſie fängt an zu wühlen und wälzt ſich von einer Seite auf die andere, rückt die grünen Raſenpfühle hierhin und dahin, ſchlingt die Arme ſo und ſo in einander; aber es hilft nicht, es iſt zu viel Sand im Bette, und ſie hat ein Paar recht unbequeme Stunden, bis es wieder hübſch tief und hohl wird und ſie ſich dehnen und lang ausſtrecken kann, immer dem Meere zu. Sie umſchließt hier ein La⸗ byrinth von Inſeln, die theils von den beiden Hauptſtrömungen, der Norder⸗ und Süderelbe, begrenzt werden, theils von den vielen Quer⸗ rinnen und Abzweigungen, in welchen ſich die letztere wieder mit dem Hauptſtrome vereinigt. Von den Querſtrömungen ſind die bedeu⸗ tendſten: der Reiherſtieg, der Köhlbrand und das Köhlfleth; von den Inſeln: Billwerder, Ochſenwerder, Wilhelmsburg, Steinwerder,
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