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„So? meinen Sie?— Ich ſuchte damals nichts weiter, als wirklich Belehrendes über die Türkei zu ſchreiben und zu zeichnen und mehrere meiner Zeichnungen, wie z. B. die Dardanellen, Conſtanti⸗ nopel und der Bosphorus ſind im Stiche erſchienen. Mein Aufent⸗ halt in der Türkei und meine intimen Beziehungen mit ihrem Herrſcher und den Großwürdenträgern,— damals noch etwas Unerhörtes— durfte, wie ich mir dachte, keinen anderen Zweck haben, als dem Pu⸗ blikum den Schleier zu lüften, der über dieſem geheimnißvollen Lande hing, und ſo wagte ich es denn, öffentlich als Schriftſteller aufzu⸗ treten, und aus meiner Reiſe mit Sultan Mahmud durch Rumelien, der mich beauftragt hatte, die Pläne von Varna, Schumla, Siliſtria und den anderen Donauplätzen aufzunehmen, entſtand ſpäter ein Ge⸗ ſchichtswerk, welches unter dem Titel: Der Ruſſiſch⸗Türkiſche Feld⸗ zug von 1828— 1829 veröffentlicht wurde.“
„Sie beſchämen mich, Excellenz.— Ich muß Ihnen geſtehen, daß, bevor ich die Ehre hatte, mich bei Ihnen zu melden, ich ſämmt⸗ liche Ihrer mir bekannten Werke geleſen und daß ich von dem eben erwähnten nie gehört habe.“ 1
„Leicht begreiflich,“ erwiderte der General lächelnd,—„es erſchien, wie alle meine Werke, anonym und es muß wohl, was Sie einen literariſchen Fiasco nennen, geweſen ſein, denn nur von Fach⸗
männern hörte ich darüber discutiren!— Später gingen wir zur Organiſation der türkiſchen Armee über, und vier preußiſche Kame⸗ raden ſtanden mir dabei zur Seite— die Hauptleute Laue, von
Mühlbach, Fiſcher und von Vinke.“
„Von Vinke?“ fragte ich,„das langjährige Mitglied unſeres Abgeordnetenhauſes?..
„Ja wohl,— der, welchen man gewöhnlich von Vinke⸗Olbendorf nennt. O welch prächtige türkiſche Rückerinnerungen haben wir beide!... Und mit welchem Eifer gingen wir alle fünf ans Werk — und.... doch Sie haben ja geleſen, welchen ſchlechten Erfolg wir Hatton. 4
„Ja, in der Schlacht bei Niſil, wo die ganze Kurdenarmee, die gewaltſam rekrutirt worden war, ſich auflöſte— einige Tage vor dem ſchmählichen Uebergange der Flotte zum Feinde.— Ihre Miſſion ſchien beendet, Excellenz, und dennoch benutzten Sie Ihren Aufent⸗ halt in dem faſt gar nicht bekannten Kleinaſien, um die damals ſo unvollſtändigen Karten des Landes zu verbeſſern.“
„Es wier Sie intereſſiren, zu erfahren, daß die zu dieſem Zwecke zurückgelegten Strecken Weges,— natürlich ſtets zu Pferde— nahe⸗ zu 1000, ſage ein tauſend Meilen betrugen. Kein europäiſcher Rei⸗ ſender war vor mir dorthin gelangt, und auch jetzt noch kann man ſich nur mit bewaffneter Begleitung in dieſe Gegenden der meſopota⸗ miſchen Wüſte wagen. Manche meiner Aufzeichnungen aus jener Zeit ſind erſt dadurch werthvoll geworden, daß Profeſſor Ritter dieſelben mit den Nachrichten aus älteſter Zeit verglichen hat, welche ſeine ſo umfaſſende Gelehrſamkeit in den Zügen von Alexander dem Großen, den Kreuzzügen und den Reiſen Marco Polos gefunden In den Beobachtungen des Durchbruchs des Euphrat durch das Kurdiſche Gebirge iſt erſt Xenophon mein nächſter Vorgänger. Bis zu meiner gelungenen Fahrt waren alle europäiſchen Reiſenden in Dſchjula
merk, Wan und andern Orten ſtets erſchlagen worden. Auf aufge
blaſenen Hammelshäuten,— ebenſo wie Xenophon es that— fuhren wir den Fluß hinab, und als wir dann nach einem überaus mühſa men und anſtrengenden Ritt den blauen Meeresſpiegel erblickten, brachen wir, wie die Xenophontiſchen Griechen in den Freerdenruf: Thalaſſa! Thalaſſa! aus.— Reich an Erinnerungen fürs ganze Le⸗ beu kehrte ich nach Europa zurück, wurde beim General⸗Commando des 4. Armeecorps angeſtellt, und as ich endlich zum Major beför⸗ dert wurde, beſchloß ich, mir eine Häuslichkeit zu gründen und ver⸗ heirathete mich mit Fräulein von Burt aus Holſtein. Doch es ſchien, als wenn das Glück mich nicht lange in Preußen dulden wolle; denn ſchon 1845 wurde ich zum perſönlichen Adjudanten des Prinzen Hein⸗ rich von Preußen ernannt, wercher in Rom ſeit mehreren Jahren ſchon an das Schmerzenslager gefeſſelt, einer ſicheren Auflöſung täglich entgegenſah. Mein Dienſt bei dem kranken Prinzen ließ mir ſehr viel Muße, und ich benutzte dieſelbe, um jene Stadt und ihre Umge⸗ bung, die auf uns alle, venn wir ſie zum erſten Male ſehen, einen ſo mächtigen Eindruck macht, zu ſtudiren. Meine„Contorni di Roma“ ſind im Stiche erſchiexen, und habe ich dafür viele Aufmunterungen von hoher Stelle er)alten.“
— Man kennt den Prinzen Heinrich gar wenia.“ ſaate ich,„oder
—
vielmehr, man kennt ihn gar nicht und weiß von ihm nur, daß er 1' 4 Katholicismus übergegangen und in Rom geſtorben iſt.“
„Er war ein äußerſt feingebildeter Herr, der von ſeinem Kra kenlager aus keine einzige der europäiſchen Bewegungen ignorirte une in ununterbrochener Correſpondenz mit ſeinem königlichen Neffegll- Friedrich Wilhelm IV. ſtand. Er genoß in Rom eines großen Anse
ſehens und war mit allen Celebritäten befreundet.— Kein Menſch hatte in Rom eine Ahnung von dem Ableben des Papſtes, nur Prin⸗ Heinrich wußte es, ſowie einige Eingeweihte. Eines Abends, als 19 neben ſeinem Bette ſtand, hörte ich ihn ſagen:„Gregor XVI. iſt od0„ 1* .... Gott habe ſeine Seele!“— Ich glaubte, er ſchliefe und träumte; als aber wenige Tage ſpäter die Todesanzeige officiell wurde, entſann ich mich ganz gut jener Worte und eines unbekanntéen Prieſters, der am Nachmittage athemlos in unſer Palais geſtürzt waf und eine geheime Unterredung mit dem Prinzen gehabt hatte. Viel leicht wird man ſpäter einſt den wahren Einfluß des kranken preußi L ſchen Prinzen auf die letzte Zeit Gregors ergründen.— Auch dase Conclave ſah ich, war Zeuge des unbeſchreiblichen Enthuſiasmus, mite welchem der Cardinal Feretti Maſtai den päpſtlichen Stuhl einnahm, hörte die jubelnde Menge ſtundenlang mit ihren„Lvviva Pio nongl!“ die Luft erfüllen,..... jedoch als ich einige Zeit nachher als Courien⸗ nach Berlin ging, um den plötzlichen Tod des Prinzen zu melden, war ich wiederum Zeuge, wie ſchnell dieſer Enthuſiasmus verflogen w nachdem der neue Papſt ſich überzeugt hatte, daß er auf dem liberag Wege, den er eingeſchlagen hatte, ſtille ſtehen müſſe.“ „Und wie wirkte der Sturm von 1848 auf Ihre Carrierenn fragte ich, nachdem der General mir einige Details über die Zurück bringung der prinzlichen Leiche gegeben. „Ich ward nach Magdeburg verſetzt,“ erwiderte er,—„all Chef des Stabes des vierten Armeecorps und blieb daſelbſt den
Jahre— wurde 1850 Obriſtlieutenant, 1851 Obriſt, 1856 Gend ralmajor und 1859 Generallieutenant. Zum perſönlichen Adjul danten des Kronprinzen ernannt, traf ich denſelben in Balmoral in„ Schottland und wohnte ſeiner Verlobung mit der Prinzeß Royal bei Dann verbrachte ich ein Jahr mit Sr. Königl. Hoheit in Breslau wo das 11. Infanterieregiment unter ſeinem Befehl ſtand, mirrſu gleitete ihn noch zweimal nach England,— einmal zu ſeinen mählung und das zweite Mal, um eine traurige Pflicht zu erfüllen r zur Beiſetzung ſeines ſo tief und ſo allgemein betrauerten Schwiegg⸗ vaters,— des Prinzen Albert.“ „Ich weiß nicht, in welcher der unzähligen Biographien, die ich von Ihnen geleſen, Excellenz,“ ſagte ich—„ich fand, daß Sie der militäriſche Gouverneur des Prinzen Frif weſen ſeien.“ „Das iſt noch das Wenigſte!“ gledrich Srrr Geeral lüche aße —„haben Sie nie geleſen, daß ich Kltwiderte Siegellach und Sal den gelehrten Geſellſchaften als Meteorſteiné Izmee,— daß iu falſche Runenſchriften verfaſſeund nenn— Erſtaunt verneinte ich. l.
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„Man hat mir neulich gefägt, daß ein namhafter Schriftſtel ſ in einem Journal mir folche Kindereien zuſchreibe!— Soll das mg
vielleicht als geiſtkeich dem Publikum hinſtellen, wenn ich mir erlaub würdige Männer zu myſtificiren? Soll das ein Witz ſein? Ich we. wahrhaftig nicht,— auf jeden Fall iſt kein wahres Wort an de ganzen Geſchichte, und es gibt Schriftſteller, die in ihrem phan aerechen Schaffen ſehr merkwürdige Ideen von Convenienzeſt aben!“— Deer Leſer wird begreifen, daß ich kein Wort erwiderte. dl Heneral ſah wahrſcheinlich, daß ſeine verdiente Philippika gegen meine Herren Collegen meine Gedanken.... aus ihrem Concepte gebracht hatten, und ohne daß ich ſeine unterbrochene Erzählung durch ein Rl Frage anregte, fuhr er freundlich lächelnd fort:— 4 „Da Sie Anekdoten von mir hören wollen, ſo will ich Ihnen eine erzählen, die zugleich ein belehrendes Licht auf den jüngſtverfloſſe⸗ nen geſchichtlichen Zeitpunkt wirft. Es iſt vielleicht nicht generös von mir, die Schwächen eines Dahingeſchiedenen ſo offen an den Tag zu 4 8 legen, denn de mortuis nil nisi bene— ſagt man ſehr richtig; wenn aber der Todte unter dem Freudenrufe von Millionen dahingeſchieden 1 iſt, ſo fühlt man ſich ſolcher Rückſichten enthoben.“— „Von wem ſprechen Excellenz?“ fragte ich verwundert. 1 „Vom hohen Bundestage!“— erwiderte er,„der.... dode hören Sie! Ich war zum Chef des Generalſtabes der Armee eee an 3 und von den vielen intereſſanten Aufträgen, die mir in
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