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will, wird er vor verſchloſſener Thür ſchnöde abgewieſen. Gott weiß, wie es zugeht, aber nach einer halben Stunde kennt das ganze Schiff den wahren Sachverhalt.
Armer Adolph! Die Lehre war bitter, aber heilſam. Sie hat dich tief verletzt, aber dich auch von einem unmännlichen Fehler be⸗ freit. Daß du jetzt ein tüchtiger Officier geworden und allgemein geachtet biſt, verdankſt du jener Salbe und Vogels Malice.
Der Ball war glänzend. Alles was junge Mädchen und Herren ſich Schönes und Gutes von einem ſolchen Feſte verſprechen können, ſah ihr Herz erfüllt. Trotz des gebrochenen Spaniſch, das mit Hilfe der Wörterbücher, die jeder Officier unter dem Arme trug, die Unter⸗ haltung vermittelte, gab es eine ganze Reihe gebrochener Herzen, denn ungeſtraft ſieht kein Deutſcher tief in die Augen einer ſchönen Spa⸗ nierin. Und ſchön ſind die Damen von Teneriffa— es gibt dort überhaupt keine häßliche— ſchön wie die Houris; ob aber auch ſo gut, ſo lieb und treu wie unſere deutſchen Mädchen— ich glaube nicht.
Der Capitän eröffnet mit der Gemahlin des Gouverneurs den Ball, Kurzſpleiß folgt mit Fräulein Dolores.— Dem Bootsmann, der an Backbord durch die Flaggenvorhänge ſchaut, ſtehen bei dem Anblick die Haare zu Berge. Sein erſter Officier tanzt! Aus„zum⸗
taler“ Verzweiflung geht er mit Schramm in ſeine Kammer. Beide habt, ſo⸗ laſſen ſich während des ganzen Balles nicht mehr an Deck ſehen, ſon⸗
dern ertränken ſchweigend ihren Kummer in einem Glaſe„Groch“, der nicht zu ſtark von Waſſer iſt.
Das Feſt dauert bis tief in die Nacht. Den erſten Officier ſieht man ſehr oft in der Nähe der Fontaine neben Fräulein Dolores
ſitzen. Dieſe wird offenbar durch jedoch außerordentlich wohl zu befinden und auch vo terhaltung ſehr befriedigt zu ſein. Dieſe wurde meiſtentheils in eng⸗ liſcher Sprache geführt, doch ſchien Kurzſpleiß auch Fortſchritte im Spaniſchen zu machen; denn Vogel verſichert mich, er habe beim Vorbeitanzen ganz deutlich die Worte Carissima Dolores vernommen, und da nur der erſte Officier neben der Dame geſtanden, ſo müſſe
er ſie nothwendig geſprochen haben. ls der Gouverneur endlich aufbrach, zeigten die betrübten Mienen aller Gäſte, wie ungern man ſich von einander trennte; doch es iſt ja das traurige Schickſal des Seemanns, immer dann fort zu müſſen, wenn er beginnt ſich wohl zu fühlen. Am andern Morgen mit Tagesanbruch wird das Oberdeck ab⸗
geräumt. Waſſer, Sand und Steine vertilgen die letzten Spuren des ſchönen Feſtes, und zur Muſterungszeit hat der, Seeſtern“ wieder ſein ernſt kriegeriſches Ausſehen gewonnen. Der Dienſt geht ſeinen
alten Gang, die Routine tritt wieder in ihr Recht, und nichts erinnert mehr an den geſtrigen bedeutungsvollen Abend. Nichts? Doch etwas! Bei der Muſterung verkündet Kurzſpleiß Amneſtie für die geſammte ſchwarze Liſte. Der Bootsmann wird ſchwindelig und findet ſeinen erſten Officier unbegreiflich. Ich aber, geneigte Leſerinnen, fand es ſehr begreiflich und habe es ihm oft nachgemacht, wenn Freude mein Herz bewegte oder ein langerſehnter Brief aus der Heimat gute Nachricht brachte. Es iſt gar zu ſchön, andere glücklich zu machen.
Was ſonſt noch die Folgen dieſes Balles waren, davon erzähle ich vielleicht ein ander Mal.
ende iſt, warnt er die abloſens—. 0
blickt, ü Crinolinen blickt, überall Crinol de Fäc deren Kreuzfeuer es ihm ſiedend heiß wird. Beginn der Tortur.
Eine einzige Uniform, ſonſt nur weibliches Geſchlecht. V lores, Candellaria, Incarnacion, 1
5 ter ſcher Kalenderaamen— ein volles Dutzend und dazu lau Mädchen, eine immer ſchöner, als die andere,
iſ Damit 1 ötzlich in fließendem Engliſch angeredet. 8 einer der Damen plötzlich in erſen Auchde Andewenaißß der ſee en i ſennn el Bruet Whcdung überhoben zu ſein. Erſchreckt blickt d iſchen Sprache der Unterh g übe zu ſein Tect G Fwifa diſche eahe in die Augen— armer Kurzſpleiß, damit iſt dein Gandlt, er d
ures 11 ü it Stur kämpft
durem Schickſal beſiege Clarm und Sce get⸗ be Zwanzig Jahre lang haſt du mi da Sn an di ine Wimpern haben nie
und biſt als Sieger daraus hervorgegangen.
T 3 ich ſprühten. Feſchoſſe d Verderben um d·ch ſprühten. die weſchaſt me Schif dein Haus, dein Glück, dein Stolz. He.
welch wunder es ſtrahlenden Blickes!
Ton i mne und zittert geahnte Weir erſchließt ſich dir,
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r i Augen. hnner des Geuverneurs betritt, flimmert es ihm vor den Aug
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D ſchwankt unter ſeinen Füßen, denn Kher Mhden ſiwant die ſhheen Träume der vergangenen Nacht. körpert vor ihm Wohin. ächer, blitzende Augen, bei wehde di Doch das iſt nur der 3 ‚Signorita Do⸗ ht's an die Vorſtellung; Sigunori 3 dazden und noch eine ganze Reihe ſpani⸗
und— Spanierinnen. die Hef. ich von Am aber den bittern Kelch bis auf die Hefe zu leeren, hört er ſich
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betweſ awee ee drnef=ha Sgenrm. Loſti „jetzt feye ar ed den, Barometer ſehr tief— 120 Schritt menſ pon Molfke. .— 1 3 vor Böen, Barometer ſ Mietien 8. dene aef af de tiefe Falten auf der Stirn des Miamates bes 1. bitter Un V deßen der Stimmung des erſten Officiers auf dem Dosdeerde. nad murdägkelt he/ Dee ee E iffsſungen ehen ihm ſorgſam aus dem Wege und res ihre Blichur eintreten... durch das Vorzimmet— geelegten 2 druck. Die Sciſſen ſchlecht Wetter; er hat drei Reffe eingeſteckt. lores ine 1 flur flüſt ich zu:„Es gib rzſpleiß Mi delung kaun 4 8 Hanzſe ſüüſtaen 44 gu chtete Moment iſt erſchienen. In Henſſöteis Püenes ne nanan ed ſchio bewohnt jenes Haus von eigenthünliches auf die O 6. üthi ſignation aus; er ſcheint ein— überall, und Kurzſpleiß vrvyselches wahrſcheineeeee 5. wehmüthige Reſigna z er d. ſchen überall, und Kurzſpleiß vroy 2 wiſchen d ſpricht ſich eine wehmüthige Nen Leben verhängnißvoll werden wird. iel hat er heute gelernt. 4 daſtt aben, daß dieſer Tag für ſein Le 2uft ie er vergebens zu machen,— ſo viel hat er heute geler iſche Stimme i ue V e ſonderbare Unrahe lat ſih ſeiner benächtigt ieee„Hasta mannana,“ ſniſton hn eeich ſo leicht ge 2, 7„. 1.. 8 Nan ſich hal zu bekämpfen ſucht. hat!“ äußert der Bootsmann gegen den alten ſich die Gaſel dh tetegunt Hand in der ſeinigen, die er ihr nach in die Sch V„Was er nur ha 1 cändert. Heute bei der Muſterung kein den? Das 3 Abſchied reicht, verräth das Gegentheil. 4 an den Tl Schramm, ue iſe Nntde e und ich gebrauche ſie doch ſo noth⸗ niſcher Siut Lumanun 1 2«— auf morgen— erwidert er faſß 4 1 Re inzig er auf die ſ hwarze 7 3 aicf 8 1“ rwidert er„Hasta m? na,„ Ho. Der Gruß kli en wedange Schramm ſchüttelt den grauen Kopf:„Hm!“ er 4 wußt und wandert trüun riſch zn Haſfennerede ſagte ſie⸗ orientaliſch„er muß kraut iide an bẽ Spibe des Officiercorps das Empfangs⸗ wunderbar in ſeinem Herzen nach.„ 4 man bei d Als Kuleiß-an der
rſt übermorgen. de Bal edae nenenatuim die Hauptronde gegangen 1 der Bootsmann gegen Schramm:„Du haſt Recht 4 rrſe Lampenwächter ließ die Laterne fallen, ſo diß ein g Zwiſchendeck kam, und er hat nichts geſagte f, uf der E Schramm ſchüttelt ſchweigend den op Bootsmannes zeigen ſich die drei Falten, er ſeufz 1 liade9 rze Liſte!“ rriſch ſucht er ſeine Koje othwendig ſchwarze Liſte! Mürriſ hſucht er vje ſo n 2 andern Tag herrſcht ein überaus geſchäftiges und⸗ Leben d Bord. Alles ſchwirrt und fliegt durih wanen. e„Seeſtern“ ſcheint auf den Kopf geſtellt. Armſtühle, dan röhliche Geſichter und luſtige Scherzreden. rden, Platz un iaehe der Bootsmann iſt ernſter denn je. 6, nahm ich zig Jahre mit Kurzſpleiß zur See; er iſt ſein Arzutragen. jener noch Cadet war, er iſt ihm, wie ein treuer) bilde mir Schiff gefolgt, er glaubt ihn in und zusnenit ſchulden, ird er vollſtändig an ihm irre. N hhntende unſe kein Exercitium— ſcdern nu ſowohl einem wirklichen Balle auf Sr. Majeſtät Hit diee Biogra⸗ Officier offenbar als einer der am meiſtev Wa⸗* 1 dazwiſchen! Ein wehmüthig ſchmerzli e Zugar günz⸗ Latein überſetzt, etwa: Et tu Kuraspleis Le mich der lagert auf ſeinem Geſichte, und er nimmt 3 t.. die Befehle ſeines ſo traurig verwandelten a daß Sie Und nun geht's an die Ausführung. Sär Daheim Hinterdecks werden nach vorn gebracht und dadurdn,—
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das Tanzen ſehr echauffirt'nnd ſchlägt deshalb verſchiedene Engagements aus. Sonſt ſcheint ſie ſich
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