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ſunden Menſchen, und laͤßt ihn ein paar Stunden daxin weichen und dann gewoͤhnlich waſchen. Nur
muß man den beſteckten Theil, ehe man ihn in
Urin einweicht, nicht waſchen oder durch andere Mittel zu vertilgen ſuchen, ſonſt verſagt jener oft: mals ſeine Huͤlfe. Oder, man bringt den befleckten Theit ſobald als moͤglich in Waſſer, waͤſcht ihn damit und ſchwefelt n alsdann.
1043. Kzettin.
1 Mir dem Quarktäͤſe(N. 945) giebt der ärat te Kalk unter gehoͤriger Behandlung eine Maſſe, welche zu Kuͤtten und Bedeckungen ſehr gut zu ge⸗ brauchen iſt. Vereiniget man z. E. 4 Thetle(dem Gewichte nach) ſtark ausgepreßte friſche Kaͤſemaſſe von ſelbſt geſäuerter und aßgerahmter Milch, und
1 Theit durch etwas Waſſer zu einem feinen Put⸗
ver gemachten friſch gebrannten Kalk, durch anhal⸗ tendes Reiben mit einander, ſo faͤugt die Maſſe bald an, ſich zu erwaͤrmen und fluͤſſig zu werden. Nach und nach aber nimmt die Konſiſtenz dieſer Maſſe wieder ab und dieſe erkaltet nach und nach, unter Aufreißen, zu einem im Waſſer völlig unauf⸗ löͤslichen und der Einwirkung des Feuers widerſte⸗
henden Koͤrper. Das Aufreißen beym Trocknen dieſer Maſſe wird verhindert, wenn man derſelben
Quarzſand oder andern feinen Sand und etwas
mehr Kalk zuſetzt, als der Kaͤſe binden kann, ſo
daß dieſer Kuͤtt eigentlich aus Käietalr und emeinem
Kalkmoͤrtel beſteht.
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