Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
561
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1641. Oel⸗ und Fenſicke aus Zeugen und Papier zu machen. 8 4

Sind die Flecke friſch, ſo laſſen ſie ſich auf ſolgende Weiſe ausmachen. Man ſchabt nemlich auf Fließpapier weißen Thon, legt das Zeug mit dem Fleck darauf, bedeckt denſelben mit Thon, legt Fließpapier daruͤber und erwaͤrmt das Ganze durch ein maͤßig erhitztes Plätteiſen. Aus Zeugen laſſen ſich die Oel⸗ und Fettflecke durch Rosmarinſpiritus vermittelſt eines Läppchens auswaſchen.

Die Fettflecke aller Art laſſen ſich auch auf fol⸗ gende Art aus Zeugen machen, ohne daß dabey die Jarbe der letztern veraͤndert wird. Man nimmt 6 Stuͤck gluͤhende Hotzkohlen, etwa von der Groͤße einer Wallnuß, und ſchließt ſie in weiße, reine Lei⸗ newand, welche man vorher mit reinem Waſſer naß gemacht und das uͤberfluͤſge von letztern wieder ausgedruͤckt hat. Nachdem man hierauf das be⸗ fleckte Zeug uͤber einen Tiſch, auf eine reine Ser⸗ viette gehreitet hat, legt man das Saͤckchen mit den Kohlen auf den Fleck, hebt es nach einigen Augenblicken wieder ab, und wiederholt wechſelswei⸗ ſe dieſes Auflegen und Abheben 10 bis 12 mal, oder ſo oft, bis der Fleck unter einem Dampfe ganzlich verſchwunden iſt,

1242* Hüſt⸗ und Weinflecke aus ihtng ꝛc. zu machen.

Man legt den rothgefleckten Theil der Waͤſche

ſobald als moͤglich in den friſchen Uein eines ge: