Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
379
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Ein und zwanzigſter Abſchnitt.

Obſt, Beeren, und Gartengewaͤchſe friſch aufzubewahren.

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328. Kirſchen in Sourellen friſch aufie bewahren.

an pfluͤckt bey trockener, heiterer Witterung

reife, aber nicht uͤberreife, auch uͤbrigens ganz fehlerfreye Kirſchen mit ihren Stielen, ſchneidet die⸗ ſe alsdann ganz kurz mit einer kleinen Scheere ab, fuͤllt ſie in trockne weithaͤlſige Champagnerbouteillen, unter oͤfterm ſanften Ruͤtteln, verſtopft ſie ſogleich mit einem Korkſtoͤpſel und verſchließt ſie mit Pech. Oder man verduͤnnt die in den gefullten Bouteil⸗ len enthaltene Laft⸗ vor dem Verſtopfen, dadurch, . daß man die W Bouteillen in einem Keſſel, zwiſchen Stroh gefuͤttert, mit kaltem Waſſer aufs Feuer bringt und dieſes ohngefaͤhr 12 Minuten kochen laͤßt, da man alsdann den Keſſel voͤm Feuer hebt und un⸗

verzuͤglich die Bouteillen mit einem Kork verſtopft.

Nach dem Verkuͤhlen des Waſſers nimmt man die

Bouteillen heraus, verpicht dieſelben und legt ſie

umgeſtuͤlpt in einem trocknen Keller in Sand. Wenn

man Compot davon machen will, thut man ſie unn A 2

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