Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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1033: Fenſtere⸗ zu ſcheuern.

Dieſes geſchlehet mit reinem weichen Waſſer und einer ſcharfen Buͤrſte. Sehr durch Lichtdampf verunreinigte Fenſter werden erſt mit ſein geſtebter

Aſche und Waſſer und dann mit reinem Waſſer ge⸗

reiniget. Die Fenſter muͤſſen im Schatten getrock uet werden.

234. Zinnene Geräebſhoften zu rei⸗ wie m nigen.

Die Geraͤthſchaften von Zinn ſcheuert man mit ſein geſiebter Holzaſche und warmem Waſſer vermit: telſt eines leinenen Tuchs. Nach dem Abſpuͤhlen in reinem Waſſer ſtellt man ſie zum Ablaufen und Abtrocknen in eine ſchickliche Vorrichtung. Will man das Zinn recht blauk haben, ſo putzt man es mit geſchlemmter Kreide und Branntwein oder Waſe

8 ſer verinkeſt leinener Sncher nach.

Das Schlemmen der Kreide verrichtet man auf folgende Weiſe:, Man ruͤhrt fein geſtoßene oder geſchabte Kreide in einem Gefaͤße mit vielem Waſſer an, laͤßt ſolches ohngefaͤhr ei⸗

ne Minute ruhig ſtehen, gießt dann das obe⸗

re Waſſer von milchigtem Anſehen von dem Bodenſatze in ein anderes Gefaͤß ab, und loͤßt die darin ſchwimmende ſein zertheilte Kreide durch die Ruhe zu Boden ſetzen, wor⸗

auf das daruͤber Lehende t klare Waſſer abge⸗ goſſen wird.