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man verhaͤltnißmaͤßig weniger, als von ſchwaͤcher riechenden, denn es kommt bey einem guten Pot⸗ Pourri darauf an, daß der Geruch keiner Sub⸗ ſtanz hervorſteche.-.
1031. Koͤnigsrauch.
Man nimmt im Schatten getrocknete rothe Ro⸗ ſenblaͤtter 2 ½ Loth und ſchneidet ſie recht fein; hierauf nimmt man Storax calamita und florentini⸗ ſche Violenwurzel, von jedent 3 Loth, Gewuͤrzuel⸗ ken 1 Loth, Zimmtbluͤthe 1 Quentchen und Zimmt⸗ rinde 2. Quentchen, ſchneidet oder ſtoͤßt allenfalls jedes zu einem groͤblichen Pulver, vermengt dann alles genau mit einander, mengt noch 3 Loth trock⸗ ne Lavendelblumen darunter und troͤpfelt nun in das Gemenge noch 20 Tropfen Roſenholzoͤl und 10 Tropfen Bergamottoͤl, und hebt alles in gut verſtopften Glaͤſern auf. Dieſe Subſtanzen verbrei⸗ ten einen uͤberaus angenehmen Geruch, wenn ſie auf ein maͤßig erhitztes Eiſen geſtreuet werden.


