Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
550
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Vn.

83 174 ſpur wahrnimmt. Iſt die Warze ſehr groß und hart, ſo thut man wohl, ſie vor Anwendung die⸗ ſes Mittels durch oͤſteres Beſtreichen mit Seife zu erweichen, oder ſie einige Mal mit der Aufloͤſung des Hoͤllenſteins in ſo wenigem Waſſer als mäglich die obere Kruſte wegzuſchaffen. 4. 19.

1021. Mundpomade fuͤr aufgeſprungene Lippen. 6 Man ſchmelze Baumöl 3 Loth, weißes Wachs

2 ½ Loth und Wallrath 1 Loth auf gelindem Kohr

tenſeuer unter einander, faͤrbe es mit einer Abko⸗ chung von der Wurzel der Färberochſenzunge roih, ſete etliche Tropfen Roſenholzol ac. hinzu, gieße al⸗

les auf einen Teller und nehine es, wenn es dar⸗

auf zber der Fläſſigkeit erkaltet und erſtarret iſt, ab.

39. 1023. Schinbeitomh. Man zerfoͤßt feines Benzveharz, Storor in Koͤrnern und Gewuͤrzuelken, von jedem 1 Loth,

Zimmtrinde 2 Quentchen, Muskatnuß I Quent⸗ chen, zu einem Puteer, ſchuͤttet ſolches nebſt Alkan⸗

na 1 Quentchen in eine Bouteille, gießt reinen

Spiritus ½ Maaß darauf, und ſtellt die Bouteille,

nachdem man ſie mit naß gemachter Blaſe verbun⸗ den hat, durch welche man eine Stecknadel ſticht,

(welche ſtecken bleibt) an einen maͤßig warmen Ort, digerirt es einige Tage lang, und ſchuͤttelt von

Zeit zu Zeit das Gefaͤß gut um. Alsdann gießt