Tage in gelinde Waͤrme. Alsdann ſeihet man die
Fluͤſſigkeit durch Leinewand und hebt ſie zum Ge⸗
brauch auf. Man waͤſcht damit vor Schlafengehen die Flecken. 3
1019. Uebler Geruch aus dem Munde.
Man nimmt Salbey 1 Loth, Roſenblaͤtter 2
AQuenichen, Gewuͤrzuelken eben ſo viel, Zimmt und
Muskatnuß von jedem 1 Quentchen, Moſchus 1 Gran, macht alles zum feinſten Pulver, und be⸗ reitet daraus mit einem hinlaͤnglichen Zuſatz von rei⸗ nem Honig eine Latwerge. Von dieſem Mittel ſtreicht man taͤglich nach Reinigung des Mundes mit Waſſer, ein wenig an das Zahnſleiſch, ooer verſchluckt es, wenn man Gruͤnde hat zu glaaben, daß der uͤble Geruch aus dem Magen herrihre.
1020. Warzen.
Die Warzen verſchwinden bald, venn man ſie taͤglich ein paar Mal mit Bierhefer beſtreicht und dieſe darauf abtrocknen laͤßt.
Man beſtreicht die Warzen Abends vor Schlas fengehen mit einer aus Roſenſalbe 1 Loth, und
verſuͤßten Merkurius 1 Dcachme, durchs Zuſam⸗
menreiben bereiteten Salbe, ſo daß ein kleines Haͤuf⸗ chen dieſer Salbe einer Erbſe groß auf derſelben liegt, und ſie bedeckt. Man zieht des Nachts le⸗ derne Handſchuhe an. Deos Mittel wirkt, ohne Schmerzen zu verurſachen, in 3 bis 4 Wochen, daß man nach dieſer Zeit nicht einmal die Narben⸗
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