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Biertelmaaß Branntwein und ſtellt es, mit einer Blaſe uͤberbunden, die mit einer Stecknadel durch⸗ ſtochen worden, 8 Tage in gelinde Waͤrme. Dieſe Tinktur haͤlt ſich Jahre lau ig und loͤſt die Leberfle⸗ cke auf. Beym Gebrauch taucht man einen kleinen Pinſel in dieſe Tiunktur, befeuchtet damit den Leber⸗ fleck und reibt ihn mit dem Finger ſo lange, bis er anfaͤngt trocken zu werden, wo ſich dann der Ler berfleck zuſammenrollen und abreiben laͤßt. Dies wird etliche Mal wiederholt. Zum Ueberfluß kann man hinterher die Haut mit Waſſer und Seiſe noch⸗ mals reinigen, um die Tinktur ſelbſt wieder abzu⸗ waſchen. Alle 8 Tage, auch wohl oͤfter wird das Mittel von neuem auf gleiche Weiſe angewendet, z und gewoͤhnlich ſind beym dritten oder vierten Ma⸗
le Waſchen alle Leberflecke verſchwunden. Dabey
aber behaͤlt die Natur ihren gewaͤhlten Ausgang der
Krankheitsmaterie; die Schweißloͤcher werden geoͤffnet
und man ſieht nach mehrern Monaten wieder neue Leberflecke in Geſtalt kleiner gelblicher Punkte zum Vorſchein kommen, die man auf aͤhnliche Art wie: der abwaͤſcht. In der Folge hat man jaͤhrlich kaum einmal noͤthig, die Stelle zu waſchen, und uͤbri⸗
gens iſt es ſchon mit bloßem Waſſer und Seife ge⸗
nug. Auf dieſe Art wird man die Leberflecken oh⸗— ne Schaden der Geſundheir los.
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1018. Sommerflecke.
Man uͤbergießt 1 Loth geriebenen Meerrettig im 4 Loth ſcharfem Weineſſig und ſtellt es 14
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