Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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chen ſein gepulverten Alaun hinzu. Der Alaun iſt ein zuverlaͤſſiges Mittel wider die Mundfſaͤule! Man loͤſt etwas davon in Waſſer auf und ſpuͤhlt mit die⸗ ſer Aufloͤſung den Mund aus.

1016. Zahntinktur gegen das Stumpfwerden * der Zaͤhne.

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Das ſogenannte Stumpfwerden der Zaͤhne und die damit verbundene unangenehme Empfindung, ei⸗

ne Wirkung des Genuſſes ſaurer Speiſen, vergeht

ſogleich, wenn man unmittelbar nach dem Genuß mit folgender Zahntinktur und nachher mit Waſſer ausſpühlt. Man loͤſt 4 Loth Weinſteinſalz oder ge⸗ reinigte Pottaſche in 16 Loth ſtarkem Salbeywaſſey

auf, filtrirt die Aufloͤſung und hebt ſie in einem

wohl verſtopften Glaſe auf. Zum Gebrauch nimmt man einen Theeloͤffel voll dieſer Fluͤſſigkeit auf ein Glas Brunnenwaſſer, und ſpuͤhlt den Mund einis gemal aus. 4 1017. Leberflecken.

Die Leberſlecken ſind ein ſchwammartiger Aus⸗ ſchlag, wodurch die Natur einen Krankheitsſtoff aus⸗ wirft. Ein unſchaͤdliches Mittel dagegen muß ſo beſchaffen ſeyn, daß es die ſchwammigen Auswuͤch⸗ ſe auftoͤſt und die Schweißloͤcher oͤffnet, aber nicht zuruͤcktreibt. Man druͤckt den Saſt aus nunreifen, noch gruͤnen Johannisbeeren und reibt damit die fleckige Haut. Oder man uͤbergießt in einer Fla⸗ ſche 2 Loth fein zerſchnittene Nieswurz mit ein