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muß eine Abkochung von Fliederthee, Sateh und Leinſaamen im Munde halten, und ſich damit Gur⸗ geln, aͤußerlich Kißchen mit Bohnenmehl, Kampfer, oder Kleye und trocknes heißes Salz anlegen. Flie⸗ derthee mit Honig trinken, den Schweiß ruhig ab⸗
1 und 63 dabey iht. Lentblüßen.
1003. Huſten, Schnapfeahuſen c.
Man trinke einen Thee von Antes, RNoſinen, oder Feigen, Weinſtein und Honig. Es werden gelinde Fußbaͤder mit Kleyr und Kamillon dabey gebraucht, gute Diaͤt gehalten und eine geſunde luf⸗
tige Waͤrme unterhalten. Leidet zugleich der Ma⸗
gen, ſo kann man bisweilen zur Abwechſelung ſtatt der uͤber Spezies zum Thee, blos Alantwurzel und zur Verſuͤßung Mohrruͤbenſaft gebrauchen.
Ein gutes Pulver wider den Huſten erhaͤlt man, wenn man Suͤßholz und Sennesblaͤtter, von jedem 1 Loth fein pulveriſtrt und mit fein geſtoßt⸗ nem Anies oth, Kandiszucker 5 Loth, und Schwer felblumen Loth zuſammen mengt. Man nimmt da⸗ von 4 bis 5 mal einen Therloſfel voll.—
1004. Roſe oder Rothlauf.
7 Die Haut wird hierbey geſpannt, rauh, roth und brennend heiß. Etwa drey Tage nimmt die
Entzuͤndung zu; ſteht ein paar Tage, worauf ſich
die Haut abſchuppt. Bieweilen’ iſt Fieber, Hitze
und Kopfſchmerz dabey, und zeigt dann deutlich, wo⸗
von dieſes Uebel herkommt, nemlich von gallichter e 2 ½ G 1
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