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Oberarm, oder auf die Wade, und laͤßt es nicht länger liegen, als bis es ein betraͤchtliches Brennen verurſacht. Alsdann nimmt man es ab und reini⸗ gget die Haut mit warmem Waſſer. Sollten hin⸗ terdrein noch heftige Schmerzen entſtehen, ſo uͤber: ſtreicht man die Stelle mit Baumoͤl oder ſuͤßen Milchrahm.— Schnellere Wirkung bewirkt der gen riebene Meerrettig, wenn er allein auf die Haut ge⸗ legt wird.
Den zurüͤckgetriebenen Schweiß der Fuͤße wieder herzuſtellen badet man dieſe in lauwarmem Waſſer, das mit etwas geſtoßenen Seyf abgekocht worden.
1002. Verhalten beym Halsweh. 2
Schleunige Abwechslung der Waͤrme und Käͤlte, und unterdruͤckter Schweiß bringt eine Entzuͤndung des Halſes, des Zapfens, der Mandeln und des Gau⸗ mens hervor. Dem Kranken uͤberfaͤllt dabey ein Froͤſteln und Schauder. Wenn nun zugleich die Luftroͤhre mit ihren Aeſten, und die innern Theile des Halſes angegriffen, ſtark entzuͤndet, erhitzt und geſchwollen ſind, Sprechen und Athmen ſchwer wird, Zunge und der aͤußere Hals entzuͤndet werden und
aufſchwellen, das Fieber heftig wird, und der Kran:
ke nicht mehr ſchlucken kann, ſo iſt dieſes die Braͤu⸗ ne. Das erſtere, leichtere Halsweh weicht nach gutem Warmhalten, Umwickeln mit Flanell, Fuß⸗ baͤdern, Fliederthee mit Honig, Eſſig und Wein⸗ ſteinrahm. Gegen die Braͤune kann nicht zeitig genug der Arzt gehraucht werden. Der Kranke


