Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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161 1 ſigkeit heraus und legt ihn lauwarm, auf die ent⸗ zuͤndlichen Erhaͤrtungen bey innern Schmerzen und Kraͤmpfen. Nach dem Erkalten wird ein feiſcer

Umſchlag aufgelegt.

Oder: Man koche kurze Zeit 16 Loth Ven

krumen nebſt 2 Loth Baum oder Leinoͤl mit ſo

viel Milch, als zur Dicke des Drshumſchaot noͤ⸗

thig iſt.

1000. Eiterung befoͤrdernder Umſchlag.

Man nehme von dem im vorigen Artikel be⸗

ſchriebenen Umſchlag von Brotkrumen 20 Loth, un⸗ ter der Aſche gebratene, alsdann zerquetſchte und durch einen Tuch gepreßte Zwiebeln 4 Loth, und Honig und ſchwarze Seife von jedem 3 Loth.

Um Zahngeſchwuͤre zu vereitern, legt man eine in Milch erweichte Feige auf.

1001. Senfpflaſter. Man ſtoͤßt 2 Loth Senfſaamen klar, miſcht ei⸗

nen Eßloͤffel voll geriehenen Meerrettig und ſo viel Sauerteig und ein wenig Weineſſig dazu, daß es eine pflaſterartige Maſſe wird. Man gebraucht es bey heftigen Kopf⸗ und Zahnſchmerzen, Schwindel, Ohrenbrauſen, Betaͤubung, Bruſt⸗ und Magenkraͤm⸗ pfen, Engbruͤſtigkeit, Erſtickung, Leib; und Ruͤcken:

ſchmerzen, als eines der geſchwindeſten Erleichte⸗

rungsmittel. Man ſtreicht es auf Leinewand in der

Groͤße einer Hand, und legt ſie entweder auf den . 4

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