Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
536
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tungen von ſcharfen, peſyſders mineraliſchen Suh⸗ ſtanzen iſt hingegen. friſche fuͤße Milch dgs Haupt⸗ mittel.

1 n 7 α har n,

. etwasi⸗ 998. Das Fußbsd. Iſt ein vortteflliches Mittel bey Kopfſchmerzen, Schwindel, Ohlenbrauſen, Betͤubung, heftigen An⸗ faͤllen von Engörüſtigkeit, Bruſtſchmerzen, Magen: traͤmpfen, Köliken, Ruͤckenſchmerzen nach Erkaͤltung, und bey heſtigem Antrieb des Bluts nach Kopf und Bruſt, auch bey Unferdrückung, ſchmerzhaften und krampfhaſten Zufaͤllen der weiblichen Periode. Bey ſüiehendem Schnupfen iſt es aber nicht athſam.

Solt lsdoch das Fußbad die scfge Wirkung

1 thun, ſo darf es weder zu warm, noch zu lange

gebraucht werden. Man toſt 2 btnde voll Koch⸗

ſalz in dem Waſſer auf, oder kocht daſſelbe in drin⸗

genden Föͤllen mit 2 Loth geſtohenen Leinſaamen

8 auf, wendet das Waſſer nur lauwarm an, ſetzt die

Fuͤße bis an die Waden hinein, laͤßt ſie nur eine

Viertelſtunde darin, reibt ſie alsdann mit einem er⸗

4 waͤrmten wollenen Tuche ab und vermeidet alle Er⸗

koͤttungen, daher man am beſten thut, wenn man ſich gleich Sach zu Bette legt.

4 4,

. 999. Erweihende Umſchlage. Man kocht zerſtoßenen Leinſaamen Vebff etwas Flliederblumen mit der erforderlichen Tuaßtiiät fri⸗ ſchur, Milch ab, daß es ein dicker Brey werd ſalagt. denſelben I Binabalſ ein, druͤckt die in