Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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b) Man woͤſcht die ſchwarze weiße Waͤſche durch die ſogenannte Buͤkwaͤſche. Hierdurch erhaͤlt das Zeug eine ungleich groͤßere Reinigkeit, als durch die vorige Weiſe, allein dieſe Methode iſt auch viel koſtbarer. Man weicht nemlich des Tags vorher das Zeug in warmem weichen Waſſer ein, waͤſcht es dann in warmen Waſſer mit Seife rein, und bringt es in ein Gefaͤß von Tannenholz, das an der Seite nahe uͤber dem Boden einen hoͤtzernen Hahn hat. Man ſchichtet in dieſes Faß das Zeug, jedes Stuͤck aufgelockert, ſo ein, daß das ſchlechtere unten und oben, das beſte hingegen in die Mitte kommt. Kuͤchenhandtuͤcher ꝛc. bringt man in ein beſonderes Gefaͤß. Oben uͤber das Zeug breitet nan ein großes leinen Tuch aus. Hierauf macht mar ſchwache, aber durch Kalk geſchaͤrfte Aſchen⸗ oder Pottaſchen⸗ oder Sodalauge in einem Keſſel handheß, fuͤllt ſie uͤber das Zeug, ſo daß daſſelbe ganz dazon bedeckt wird. Man laͤßt die Lauge durch den Hahn von dem Zeuge ablaufen, erhitzt ſte von neuen bis zum Sieden und gießt ſie wieder auf das Zeuts. Dieſes Abzapfen, Erhitzen, und Aufgießen der tauge wiederholt man nochmals, ber deckt dann das Dukefaß mit einem Deckel und laͤßt das Zeug mit der Lauge einen Tag ſtehen, worauf

es nochmals gewaſchen und geſpuͤhlt wird.

Anſtatt das gewaſchene Zeug auf dieſe Art zu buͤken, kann man es auch nach einander in einem Keſſel, ungefaͤhr eine halbe Stunde mit Lauge ko⸗ chen. Damit aber das Zeug nicht unmittelbar die