Tieſe in die Erde eingedrungen iſt. Da es hier⸗ bey leicht verſchiedene Subſtanzen antreffen kann, die es aufzuloͤſen vermag, ſo kann es auch nicht ſo rein als Regenwaſſer ſeyn. Indeſſen geben doch einige Dnellen, 3. E. diejenigen, die einen grandir gen und ſandigen Boden uͤber und um ſich haben, und ſich nahe an der Oberflaͤche der Erde befinden, kein ziemlich reines Waſſer. Gewoͤhnlich aber ent⸗ haͤlt das Quellwaſſer, beſonders das aus tiefen Brunnen, Kalkerde vermittelſt der Kohlenſaͤure aufs geloͤſt. Oefters iſt daſſelbe auch gypshaltig, auch ehthaͤlt es wohl ſalzigt ſaure Kalkerde. Außer die⸗ ſen erdigen Mittelſalzen enthaͤlt das friſche Quell⸗ waſſer auch noch einen Antheil von freyer Kohlen⸗ ſaure, wodurch es ſeinen erfriſchenden Geſchmack er⸗ haͤlt. Ein ſolches mit Mittelſalzen verunreinigtes Quellwaſſer nennt der gewoͤhnliche Sprachgebrauch hartes Waſſer, im Gegenſatz des reinen Waſſers, welches weiches Waſſer genannt wird. Es hat we⸗ gen der ihm beygemiſchten kohlenſauren und vitriol⸗ ſauren Kalkerde einen erdigen Geſchmack, truͤbt ſich beym Sieden, indem die kohlenſaure Kalkerde in der Hitze zerſetzt wird, da die Saͤure deſſelben in Luftgeſtalt entweicht. Huͤlſenfruͤchte laſſen ſich in 3 dergleichem Waſſer nicht weich kochen, da ſich die Kalkerde bey ihrem Niederſchlagen auf dieſelben ab⸗ ſetzt, die Poren verſtopft, und das noͤthige Ein⸗ dringen des Waſſers hindert. Zur Vereitung gaͤhe render Fluͤſſigkeiten iſt ein hartes Waſſer ſo untaug⸗ lich, als zum Waſchen der Zeuge mit Seife. Die Seife wird von den, den harten Waſſer heygemiſch⸗
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