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mehl bedeckt, hinweg, uͤtzergießt dieſes mit friſchem Waſſer, ruͤhrt es damit wohl durch und laͤßt es ſich durch die Ruhe wieder ſetzen, um das truͤbe Waſſer abermals abzugießen und die unreinigkeiten hinweg zu nehmen. Man wiederholt dieſe Opera⸗ 4 tion ſo oft, bis das Waſſer nicht mehr getruͤbt wird, worauf man das Satzmehl auf ausgeſpann: ten Tuͤchern an einem kuftigen und ſchattigten Or⸗
te trocknet..
Wenn man das Satzmeht von Kartoffeln, wenn es noch ſo feucht iſt, daß es an einander haͤngt, durch einen weiten Durchſchlag treibt und die Koͤr⸗ ner bey gelinder Waͤrme trocknet, ſo erhaͤlt man den Kartoffelſago, teutſchen Sago, der ſich im Weſentlichen von dem indiſchen nicht unter⸗
ſcheidet, indem dieſer bekanntlich gleichfalls ein ge⸗ körneltes Satzmehl iſt, welches man aus dem Mar⸗ ke des Sagopalmbaums gewinnt.


