Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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1s 4 977. Satzmehl aus Kartoffeln darzu⸗ ſtelln.

Man wöͤſcht weiße Kartoffeln mit Waſſer rein⸗ befreyet ſie, wenn ſie noch ganz friſch ſind, in Waſſer, vermittelſt eines ſtumpfen Beſens, von ih⸗ rer Schale oder ſchäͤlt ſie ab und zerreibt ſie. Ans ſtatt aber dieſes Reiben auf einer gewoͤhnlichen Kuͤs chenreibe(Merrettigreibe) zu verrichten, welches ſehr langweilig und muhſam ſeyn wuͤrde, bedient man ſich dazu entweder einer, nach Art einer Kraut⸗ hobel eingerichteten, Maſchine, weiche anſtatt der Schneideeiſen, ein großes, ſtarkes Reibeblech ents haͤlt; oder man verrichte: dieſes Geſchaͤft vermittelſt der Mällerſchen Reibemaſchine, bey welcher uͤber einer ſchmalen Bank, auf einem viereckigen Kaͤſt⸗ chen ohne Boden, eine, mit einem Reibeiſen uͤbers zogene, Walze laͤuft, und die zerriebene Kartoffels maſſe in den darunter ſtehenden Zuber faͤllt.

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Nach Beendigung dieſer Operation ruͤhrt man die Kartoffelmaſſe mit hinzugeſetztem kalten Waſſer eine Weile ſtark durch einander, bringt ſie in ein uͤber ein reines Gefoͤß geſtelltes feines Drathſieb oder Haarſieb, und ſetzt beym Durchreiben noch Waſſer hinzu, um alles Satzmehl von den faſeri⸗ gen Theilen abzuſondern. Letztere benutzt man als Viehfutter. Wenn ſich in dem Durchgeſeiheten das Satzmehl durch die Ruhe zu Boden geſetzt hat, gießt man die Flüſſigkeit behutſam ab, und nimmt auch den braunen Schlamm, der das weiße Sabn

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