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fleißigem Ruͤhren eine Weile fortgefahren. Dann wird der Seife beynahe eine Metze Kochſalz zuge: ſetzt, und mit dem Sieden ſo lange fortgefahren, bis ſie voͤllig gahr iſt, da ſie dann in Formen ge⸗ fuͤllt wird.
970. Aromatiſche Seifenkugeln.
Man nimmt 1 Pfund ſiorentiniſche Violen⸗ wurzel und 8 Loth der feinſten Benzoe, 4 Loth Storax ꝛc. in Koͤrnern, 1 Loth Gewuͤrznelken, ¾ Loth Zimmtrinde und 2 Stuͤck Muskatnuͤſſe, ſtoͤßt alles zu einem ſehr feinen Pulver, die man durch
ein Sieb ſchlaͤgt. Nun nimmt man 2 Pfund ſein geſchabte weiße Seife, die man mit dem Pulver vermengt, worauf man etwas Weingeiſt zugießt, und ſo alles einige Tage lang ſtehen laͤßt. End⸗ lich arbeitet man alles gut durch einander, ſetzt noch ſo viel Roſenwaſſer hinzu, als noͤthig iſt, und formt daraus Kugeln von beliebiger Groͤße. um dieſen Kugeln mehr Veſtigkeit zu geben, verſetzt man das Ganze noch mit etwas Puder und Tra⸗ gantſchleim. Will man den Geruch verſtaͤrken, ſo ſetzt man der Maſſe noch etwas von wohlriechenden Oelen zu.—
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971. Zubereitung der weichen Seifen.
Die weichen Seifen entſtehen aus der gehoͤri⸗ gen Verbindung des ätzenden Pflanzenlaugenſalzes mit den verſchiedenen Arten des Fiſchfettes oder der fetten Pflanzenoͤle. Das Abweichende in der Be⸗
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