— 115— — 1
Tuch, thue Zitronenſchale und ganzen Zimmt und Zucker dazu und laß damit ein Weilchen kochen, nimmt dann das Gewuͤrz heraus, zieht es mit Ey⸗ dotter ab, und traͤgt es in einer Kaffeekanne auf.
Acht und zwanzigſter Abſchnitt.
Vom Seifeſieden, Lichtziehen, und von der Reinigung des Brennoͤls.
967. Seiſe zu ſteden.
Einleitung.
Unter Seife verſteht man einen im Weingeiſt und in reinem Waſſer aufloͤslichen Koͤrper, der aus Laugenſalz und einer Fettigkeit, oder einer der Le tern aͤhnlichen Subſtanz beſtehet. Mit der Benen nung Salz belegt man diejenige Klaſſe von Kör⸗ pern, welche auf unſerer Zunge einen merklichen Geſchmack erregen, und ſich in weniger als 200
mal ſo viel reinen, kochenden Waſſer aufloͤſen, als⸗ ihr Gewicht betraͤgt. Es giebt eine große Menge (Saͤuren), Neutralſalze, und in Miueſlt ein⸗ theilt.
Die Laugenſalze haben unter auan folgende Nsnehennge Cigenſchaften; H 2
*


