Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
488
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nilleſchote hinzu, und vereiniget alles aufs vollkom⸗

von verzinnten Eiſenblech, nachdem ſolche vorher mit ein wenig Mandeloͤl ausgerieben ſind. Nach dem Erkalten werden die Schokolade aus den Formen ge⸗ nommen, in Papier eingeſchlagen und an einem trocknen Orte zum Gebrauch aufbewahrt.

959. Schokolade mit Waſſer zu kochen. Man bringt 6 Loth fein geriehene Schokolade mit 1 Maaß Waſſer in einem, nicht ganz damit angefuͤllten, Topfe uͤbers Feuer. Sobald die Maſſe zu ſieden anfaͤngt, nimmt man ſie vom Feuer, und quirlt ſie ſtark, ſetzt M darauf wieder ans Feuer, der in heiße Aſche und laͤßt ſie unter ſrm Durch⸗ quirlen eine Weile ziehen.

960. Schokolade mit Milch zu bochen.

Man quitlt in 1 Maaß ſiedende Milch 4 Loth

ſein geriebene Schokolade, ruͤckt den Topf etwas

vom Feuer und ſetzt das Quirlen fort. Wenn nun die Schokolade mit der Milch wohl vereiniget wor⸗ den, ſetzt man ein, mit etwas Milch klar geruͤhr⸗ tes Ey, oder ein paar Eydotter hinzu, bringt ſie

8 wieder vom Feuer nimmt. Sollte ſie nicht ſuͤß ge⸗

nnug ſeyn; ſo ſetzt man die erforderliche Quantttaͤt Zucker hinzu, und quirlt ſie damit gut durch. Auch vor jedesmaligem Ausſchenken muß die Schokolade gequirlt werden.

menſte. Zuletzt bringt man die Maſſe in Formen

von neuem zum Feuer, und erhitzt ſie unter beſtaͤn: digem Quirlen bis zum Sieden, da man ſie dann