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Gaale befreyet. Nach dem Trocknen werden ſie blaß kaffeebraun geroͤſtet und noch heiß in eilie mit Mandeloͤl ausgeſtrichene Schuͤſſel gethan, und darin fleißig herum geruͤhrt, und dann gemahlen. 3
6) Man ſchneidet von ſchwarzem Roggen⸗ brote die Rinde in kleine Wurfel, roͤſtet ſie mit einem gleichen Gewicht Kaffee zuſammen in einer Trommel, damit der Kaffeedampf das Brot durch⸗ ziehe, und hebt es nach dem Mahlen in einer 539 verſchloſſenen blechernen Buͤchſe ꝛc. auf.
956. Kaſſee zu kochen. Man bringt gemahlnen Kaffee entweder allein, oder nebſt einem beliebigen Zuſatz von einem oder dem andern Kaffeeſurrogate, mit einer verhaͤlnißmaͤ⸗ ßigen Quantitaͤt kalten, am beſten weichen, Waſſer zum Feuer, erhitzt es bis zum Sieden und erhaͤlt es darin einige Minuten. Alsdann nimmt man das Gefaͤß vom Feuer und gießt die Fluͤſſigkeit durch einen, in den Filtrirtrichter gelegten, Beutel von dichtem wollenen Zeuge. Dieſe Bereitungsart des Kaffeegetraͤnks hat große Vorzuͤge vor derjenigen, wobey man den gemahlnen Kaffee, mit oder ohne Zuſatz von einem Kaffeeſurrogat, in den Filtrirbeu⸗ tel thut und mit ſiedendem Waſſer uͤbergießt, denn man erhaͤlt durch dieſelbe ein ungleich wohlſchmecken⸗ derers Getraͤnk, als durch letztere.
Starker Kaffee muß beym Trinken ſtark mit
Zucker verfuͤßt werden, um ſeine erhidende Kraft zu mildern. ane ire


