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Zweyte A eheifung. 4
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Bereitung der. warmen Getränke, des Viſhofs ꝛc. 2
974. Rafe⸗ zu brennen
Man fuͤllt eine Kaffrtrommel etwa bis zur Haäͤlfte mit guten, dicken, glatten Kafferbohnen von mehr gelblicher als gruͤnen Farbe, an, und bringt ſie uͤber ein anfaͤnglich gemaͤßigtes und hernach et⸗ was mehr verſtaͤrktes Feuer, und drehet die Troͤm⸗ mel unaufhoͤrlich, mit abwechſelnden hin⸗ und her⸗ ſchuͤtteln, um. Der Kaffee fäͤngt hierbey bald an einen dunkeln geruchloſen Dampf, welcher inwendig die Trommel befeuchtet, zu verbreiten. Der Kaf⸗ fee wird allmaͤhlig gelb, ſchwillt unter einem praſ⸗ ſelnden Geraͤuſch ſtark auf, und laͤßt eine feine Schale fahren, die fuͤr ſich allein ein gewuͤrzhaften res und weniger ſcharfes Getraͤnk, als die Bohnen ſelbſt, geben. Es entwickelt ſich nun ein angeneh⸗ mer Geruch aus dem roͤſtenden Bohnen, und nach und nach ſteigen weißliche Dämpfe auf. Jetzt iſt es Zeit die Trommel vom Feuer zu nehmen und ſie ſo lange maͤßig zu ſchuͤtteln, bis der Dampf ſich zu verwindern anfaͤngt, worauf man den Kaffee in eine blecherne Buͤchſe ſchuͤttet, und ſie mit ihrem
genau paſſenden Deckel verſchließt. Von dieſem ge⸗ brannten Kaffee, der mehr eine helle Kaſtanien⸗ bräͤune als ſchwaͤrzlich Farbe haben muß, wird nur


