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Flüſſigkeit bis auf 25 Grad des Reaum. Therm. abgekuͤhlt iſt, ſetzt man ein Maaß gute Hefen hin⸗ u„ und fuͤllt ſie auf ein Eymerfaß und uͤberlaͤßt ſie bey offenem Spundloche an einem maͤßig war⸗ inen Orte der weinigen Gaͤhrung. Wenn dieſe be⸗ endiget iſt, zieht man die Fluͤſſigkeit von dem Bo⸗ denſatze ab und fuͤllet ſie zu glelchen Theilen auf
3 Ankerfaͤſſer, gießt in jedes 3 Maaß Weineſſig
und ½ Maaß Kornbranntwein und ſtelle ſie mit leicht bedecktem Spundloche in eine Temperatur von ungefaͤhr 20 Grad Raum. In jedes Faß gießt man nach und nach noch 1 ½ Maaß Kornbrannt⸗ wein etwaalle 14 Tage Maaß. Findet man nach 10 bis 12 Wochen den Eſſig ſcharf und klar, ſo zapft man ihn auf andere Faͤſſer, und verwahrt dieſe zus geſpundet in einem kuͤhlen Keler.
953. Honigeſſig zu bereiten. Man loͤſe in 80 Maagß ſiedend heißem Waſſer erſt 2 Pfund rohen weißen Weinſtein und dann noch 6 Pfund Honig auf, vermiſche die Fluͤſſigkeit nach dem Verkuͤhlen bis auf 20 Grad Reaum. mit 1 Maaß guter Hefe und laſſe ſie in einem Eymer⸗ faſſe gaͤhren. Nach Beendigung der brauſenden Gaͤhrung behandelt man ſie auf gleiche Weiſe wie den gegohrnen Roſinenabſud(N. 85a..)
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