Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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einer innern Bewegung ſetzt ſich eine ſchleimige

Subſtanz zu Boden, die Saͤure des Eſſigs verliert ſich und der Geruch und Geſchmack wird unange⸗

nehm. 13 H 15 MNach der Verſchiedenheit der Materialien, aus welchen der Eſſig bereitet wird, erhaͤlt derſelbe auch verſchiedene Namen und beſitzt einen verſchiedenen

Geruch, Geſchmack und Farbe, und es unterſcheiden

ſich daher von einander der Weineſſig, Roſineneſſig⸗ Honigeſſig, Zuckereſſig, Malzeſſig⸗ Biereſſig⸗ Obſt⸗ eſſig e. Sie ſind ſowohl im Gehalt der reinen Eſſigſaͤure, als auch in Hinſicht der verſchiedenen ihnen beygemiſchten fremdartigen ſchleimigen und an⸗ dern, nicht zu ihrem Weſen gehoͤrigen, Beymir ſchungen verſchieden.. e ai.. i

9 a. Roſineneſſig zu bereiten.

Man zerſtampft, 3 E. 15 Pfund große Roſts nen nebſt ihren Stielen mit einem Stampfeiſen und kocht dieſelben mit 50 Maaß Waſſer,(das Maaß 2 Pfund ſchwer) eine halbe Stunde iang,

ſeihet dann die heiße Fluͤſſigkeit in ein Jaß auf 2

Pfund rohen weißen Weinſtein und preßt den Ruͤck⸗

Kaand erſt fuͤr ſich und dann nochmals, nachdem ſel⸗

biger vorher mit heißem Waſſer angeruͤhrt worden iſt, recht gut aus. Der ſaͤmmtlichen erhaltenen

Fluͤſſigkeit ſetze man jetzt noch ſo viel reines, bis

zum Sieden erhitztes Flußwaſſer zu, daß das Gan⸗ ze 80 Maaß betraͤgt und ruͤhrt es oͤfters um, da⸗ mit ſich der Weinſtein voͤllig aufloͤſe. Wenn die

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