Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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me, in Eſſig, wenn es vorher hinlaͤnglich mit Waſ⸗ ſer verdoͤnnt und etwas Pflanzenſchleim zugeſetzt worden iſt. Je mehr ſchleimige Beſtandtheile eine weinige Fluͤſſigkeit enthält, deſto leichter gehet ſie, unter den erforderlichen Umſtaͤnden, in die ſaure Gaͤhrung uͤber, und im Gegentheil deſto ſchwerer. Eine Fluͤfſigkeit, welche bloß aus Weingeiſt und Waſſer beſtehet, wird nicht von ſelbſt ſauer. Die Periode der Eſſiggaͤhrung dauert um deſto länger, je kuͤhler die gaͤhrende Flüſſigkeit gehalten wird, und 35 geringer der guneite der ammdiphärchen Luft iſt.

1 Aue weinartige Flüſngkeiten ſud der Eſſss he rung faͤhig. Auch der thieriſche Leim oder die Gals

lerte, der Pflanzenſchleim, das Satzmehl koͤnnen

dieſe Gaͤhrung erleiden, ob ſie gleich zur geiſtigen Giahrans unfaͤhig ſund.

Die ſaure Gäͤhrung der daßa iclichen aun gssteiten kann bald eingeleitet und befoͤrdert werden,

wenn man ſie mtt Subſtauben verſetzt, die Ventwedes

leicht daenin gerathen⸗ ierher gehöten vorzuͤglich Eſſg⸗ Eſſigmunter;. Sausttaig, Wemſain⸗ Wrnn.

8 deaubsſeännſe Nee iugan. 3 4

11.

Wenn der faachge Gs noch ſeenes dem Zutritte der atmosphaͤriſchen Luft und der Waͤrme ausgeſetzt wird, ſo geht derſelbe, wegen der ihm eygemiſchten ſchleimigen Theile in eine neue Art von Gaͤhrung, und dadurch in gaͤnzliches Verderben uͤber. Nach

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