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Aune beym Vierbrauen gebrauchten Gefaͤße mu⸗ ſſen immer ſorgfaͤltig zertinigt und vor aller Saͤure verwahrt werden. d
Solf das Bier, das ſich von dem eigentlichen Traubenweine und den übrigen weinartigen Getraͤn⸗ ken durch eine groͤßere Menge von ſchleimiger Sub⸗ ſtanz unterſcheidet, den Forderungen eines geſunden und nahrhaften Getraͤnks ganz entſprechen, ſo muß es hell und klar und dabey nicht ſauer ſeyn. Es muß eine gehoͤrige Menge Weingeiſt und Luftſaͤure enthalten, und daher wegen letzterer, beym Ausgie⸗ ßen, maͤßig ſchäumen. Dieſer Schaum muß nicht dick und gelb, auch nicht großblaſig, ſondern leicht, duͤnne, fein und weiß ſeyn. Schaͤumt das Bier beym Ausgießen nicht, ſo mangelt ihm die zu ſeis
ner Erhaltung noͤthige Luftſaͤure, und es beſitzt das
her auch einen ſchalen, und auch wohl ſchon ſauren Geſchmack, und iſt ungeſund, beſonders wenn man ſeine Säure durch Pottaſche oder gar durch Kreide abzuſtumpfen geſucht hat. Auch dasjenige Vier iſt
— ungeſund, deſſen Gaͤhrung man zu fruͤh durch Ver⸗
ſchließung der Gefaͤße, worin es ſch hefindet, un⸗
keRda hatz
95e. Brotbier..
Eim gutes Brotbier zu bereiten verfäͤhrt man polgender maßen: Man nimmt 2 Theile geſchrote nes Gerſtenmehl, und 1 KFheil geſchrotenen Roggen, mit Weitzenkleye vermengt, tnetet alles mit kaltem


