Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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ausfallen wuͤrde. Man fltrirt den Extrakt durch grobe Leinewand und laͤßt denſelben ſo bald als moͤglich in flachen Gefaͤßen an einem kuͤhlen und luftigen Orte, unter ſteißigem Ruͤhren, im Som⸗ mer bis zu 12 Grad des Reaumuͤrſchen Thermo⸗ meters und im Winter bey ſtrenger Kaͤlte bis zu 20 Grad verkuͤhlen. Alsdann bringt man die

Waͤrze auf ein Tonnenfaß, verſetzt ſie mit einer

verhaͤltnißmaͤßigen Menge guter Hefen, und laͤßt ſie an einem temperirten Orte gaͤhren. Um das Bier haltbarer, beſſer von Geſchmack und verdau⸗ licher zu machen, ſetzt man der Wuͤrze, ehe man ſie durch Hefen in Gaͤhrung bringt, einen Abſud von Hopfen oder andern bittern und gewuͤrzhaften Gewaͤchſen zu. Damit nun das Vier bey der Gͤhrung ſeine Hefen durch das große Spundloch gehoͤrig auswerfen koͤnne, muß das Faß nicht al⸗ lein Anfangs bis auf einen Zoll ganz angefuͤllt wer! den, ſondern auch durch oͤfteres Nachkuͤllen, ent⸗ weder mit demſelben Bier, das man zu dem Ende auf ein kleines Faͤßchen gefuͤllt hatte, der mit (weichem) Waſſer, voll erhalten werden. Wenn die Gaͤhrung endlich ſehr merklich nachlaͤßt und ſich ihrem Ende naͤhert, ſo ziehet man das junge Bier entweder auf kleinere Tonnen und ſpundet dieſelben nach und nach immer veſter zu und bringt ſie in einen kuͤhlen Keller, oder man fuͤllt es auf Bou⸗ teillen und perſtopft dieſelben zur Kedärigen Zeit nit kein Funghrſn. 39

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