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ne Elle hoch iſt, zuſammen und laͤßt es ſich erwaͤr⸗ men, und den Keim treibe, zu welchem Ende man bey kalter Witterung den Haufen mit Saͤcken ꝛc. bedeckt. Nach einigen Stunden unterſucht man mit der Hand, ob ſich der Haufen im Innern erwaͤr⸗ me. Sobald man dies verſpuͤrt, arbeitet man den Haufen mit einer Schaufel um, damit das Kei⸗ men langſam und gleichfoͤrmig von ſtatten gehe, und wiederholt dies Umſtoßen des Haufens ſo oft von neuem, als ſich derſelbe wieder merklich erwarmtt hat. Wenn nun der Warzelkeim einige Linien laͤn⸗ ger geſchoſſen iſt, als das Weizen⸗ oder Gerſten⸗ korn ſelbſt lang iſt, wird das Malz aus einander gebreitet und fleißig umgeſchaufelt, damit es ſich vöͤllig abkuͤhle und der Keim abgeſtoßen werde. Um nun noch die Beſtandtheile des Malzes aufs voll⸗ kommenſte mit einander zu vereinigen und in eine zuckeraͤhnliche Maſſe zu verwandeln, bringt man daſſelbe wieder auf einen hohen Haufen und laͤßt„ es etwa 24 Stunden oder ſo lange liegen und ſich erhitzen, bis die Koͤrner beym Zerdruͤcken zwiſchen den Fingern den Kern als einen ſchleimigen ſaͤßen, zuckeraͤhnlichen Saft aus der Hulſe fließen laſſen. Alsdann wird das Malz auf einem luftigen bretter⸗ nen Boden duͤnne ausgebreitet und unter oͤfterem Umwenden getrocknet. Das zu Braunbier beſtimmte Malz wird nach dem Trocknen noch auf einer Darre gelinde geroͤſtet. Vor dem Schroten wird das Darr⸗ malz etwas mit Waſſer angefeuchtet, damit es hier⸗ bey nicht zu ſehr zermalmt, ſondern jedes Korn etwa nur in 3 Theile getheilt werde. Das Malzſchrot


