Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
463
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kuͤhlen und trocknen Keller.

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mit Salz, bedeckt die Toͤpfe mit einen irdenen Tel⸗ ler ꝛc., verklebt die Fugen mit Wachs und Terpentin, welche zu gleichen Theilen mit einander zuſammen⸗ geſchmolzen worden ſind, und ſtellt ſie in einem

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Man kann die gewaſchene Butter auch in einen Steintopf thun, denſelben in einen Keſſel ſtellen, den uͤbrigen Raum des Keſſels mit Waſſer anfuͤl⸗ len, denſelben dann auf gelindes Kohlenfeuer brin⸗ gen und die Butter ſo lange im Schmelzen erhal⸗ ten, bis ſie ſich geklaͤrt hat, da ſie dann in das Aufbewahrungsgefaͤß vorſichtig von dem Bodenſatze

abgegoſſen wird ꝛc.

943. Abgeklaͤrte Butter.

Dieſe entſtehet wie die Schmelzbutter. Man laͤßt nemlich Butter in einem Topfe bey gelinder Hitze zergehen und erhaͤlt ſie eine Weile fluͤſſig und laͤßt ſie dabey ruhig ſtehen. Alsdann nimmt man die Haut, die ſich oben auf die Butter geſetzt hat, ab, und gießt letztere in ein trocknes Geſchirr, ſo daß das Salz und die Unreinigkeiten auf den Vo⸗ den zuruͤck bleiben.

944. Alte oder verdorbene Butter zu verbeſſern.

Man wͤſcht die Butter einigemal in friſchem Waſſer, durchknetet ſie dann oͤfters mit friſcher Milch und ſalzt ſie von neuem. Oder man ſchneit