Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
461
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Die aus der Buttermilch abgeſonderte Butter durchknetet man mit friſchem Waſſer, und erneuert dieſes ſo oft, bis es zuletzt ganz klar bleibt und demmach die Butter von aller anhaͤngenden Butter⸗ milch befreyet iſt. Hierauf ſalzt man die Butter, und drückt ſie dann in Toofe, oder bildet Stuͤcke davon.

Die Gäte der, Butter hoͤngt von der Gaͤte der Milch, und dieſe von der Nahrung des Viehes ab, daher der Vorzug der Maybutter vor der uͤbri⸗ gen Butter, weil in dieſer Zeit die gruͤne Fuͤttes rung am meiſten aus aromatiſchen Gewaͤchſen be⸗ ſteht, und die Witterung am guͤnſtigſten zur Bereis tung der Butter iſt.

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um den Geſchmack der Winterbutter zu ver⸗ beſſern, dient ein Zuſatz von dem ausgepreßten Safte der Mohrruͤben, womit die angekommene Butter durchbuttert wird.

941. Einſchlagen der Maybutter.

Hauthaltungen, in welchen der Bedarf an Vut: ter nicht ſelbſt gewonnen, ſondern. gekauft wird, thun wohl, wenn ſie ſich im May mit Butter auf den Herbſt und Winter verſehen. Um der erkauf⸗ ten Butter die, in dieſem Falle erforderliche, Dauer zu geben, waͤſcht man ſie mit friſchem Brunnenwaſſer und erneuert dieſes dabey ſo oft, bis es durch die Operation nicht mehr getruͤbt wird, und ſalzt ſte

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