Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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mit ſie ſich nicht zu ſehr naͤhern und zu ſchimmeln und zu faulen anfangen. Iſt die Witterung nicht guͤnſtig, ſo ſucht man ihnen die letzte Feuchtigkeit in einem warmen Bratoſen ꝛc. zu benehmen. Im Winter kann man das Kernobſt, auf Faͤden gezo⸗ gen, um und uͤber dem gehethten Srußhaien truct uen. 1., 3 Soll das Kernobſt im Backofen getrocknet wers⸗ den, ſo muß man dieſen nur einen ſolchen Grad der Hitze geben, als er etwa hat, wenn das geba⸗ ckene Brot herausgenommen worden, damit das Obſt nicht auslaͤuft oder gar verbrennt. Man thut die geſchaͤlten Aepfelſchnitte und die geſchaͤlten und am obern Ende eingeſchnittenen Birnen mit ihren Stielen auf Horden, die von Weiden oder andern

Ruthen geflochten und mit Leiſten umgeben ſind, und ſetzt ſie darauf in den Ofen, damit ſe nicht von der Aſche verunreiniget werden.

Das Trocknen des Obſtes in den Ooöſtdarren iſt dem Trocknen im Backofen weit vorzuziehen, weil es nicht nur wohlfetler iſt, ſondern auch geſchwinder und bequemer von ſtatten geht, indem man das auf Horden liegende Obſt leicht dahin bringen kann, wo die paſſende Waͤrme ſtatt findet.

Das getrocknete Oöſt darf niemals ſogleich aus dem Ofen weg, warm in verſchloſſene oder bedeckte Behaͤltniſſe zur Aufbewahrung gebracht werden, weil

es ſonſt wegen der noch fortdauernden Ausduͤnſtung

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