Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
434
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Drey und zwanzigſter Apſhnit

KS

Lrotien des Obſtes und der Küchen⸗ gewaͤchſe.

920. Aepfel und Birnen zu trocknen. Das Kernobſt kann nicht nur getrocknet wer⸗ den, wenn es ſeine voͤllige Reife erhalten hat, ſon⸗ dern auch ſchon bey angehender Reife, wenn es an⸗ faͤngt ſich zu faͤrben. Das Trocknen ſelbſt geſchie⸗ het auf verſchiedene Weiſe; nemlich entweder an der Luft und Sonne, oder im Backofen, oder auch in einer Obſtdarre. Man trocknet das Kernobſt ente weder ganz oder in Haͤlften oder Streifen geſchnit⸗ en; geſchaͤlt, oder mit der Schale. Trocknet man es ganz, ſo wird das Kernhaus mit dem Kroͤpseiſen (eine Art Hohlbohr) herausgemacht. Zweckmaͤßiger aber iſt es, wenn die Aepfel geſchaͤlt und, nach Verhaͤltniß ihrer Groͤße, in mehrere oder Pwanigere Schnitzel rhelit merdeſe Will man die Aepſel an der Luft trocknen, 6 reihet man ſie mit einer Nadel auf ſtarke Faͤden, bindet die Enden zuſammen, und haͤngt ſie an der Sonnenſeite an Gebaͤnden, vor Regen geſichert, auf, wendet ſie von Zeit zu Zeit um, damit die Sonne jede Seite beſcheins, ruͤckt auch die aufgeſchnuͤrten Schnitte oͤfters an ihren JFaͤden einzeln fort, da⸗

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