mit der Hand bequem durchkommen und die Gur⸗ ken einlegen kann,) mit Weinblaͤttern und gruͤnem Dill, packt dann darauf eine Schicht Gurken dicht zuſammen, legt darauf wieder Weinblaͤtter und Dill, auf dieſe wieder eine Schicht Gurken, und faͤhrt ſo fort, bis das Faß voll iſt. Dann loͤſt man in weichem Waſſer ſo viel Salz auf, daß es die Salzigkeit einer etwas ſcharf geſalzenen Suppe bekommt, übergießt damit die Gurken, daß ſie da⸗ von bedeckt werden und ſtellt das Faß an einen warmen Ort, damit die Gurken in Gaͤhrung kom⸗ men. Will man bald Gebrauch von den Gurken machen, ſo laͤßt man ſie hier ſo lange ſtehen, bis ſie ausgegohren haben, und bringt erſt alsdann das Faß an einen kuͤhlen Ort; ſollen hingegen die Gur⸗ ken ſich laͤnger halten ſo laͤßt man das Faß nur ſo lange in der Waͤrme ſtehen, bis die Gurken in Gaͤhrung gerathen ſind, umwickelt alsdann den Pfropf mit Leinewand und ſchlaͤgt ihn veſt ein, bringt das Faß in einen Keller, wendet es von 8 zu 8 Tagen um, bis man Gebrauch davon ma⸗ chen will. Bey jedesmaligem Herausnehmen muß
das Faß wieder zugepfropft werden.
Dieſe Gurken heißen zwar Salzgurken, aber wenn ſie gut ſind, haben ſie einen weinſaut ren Geſchmack. Man muß ſich bey ihrer Bereitung in Acht nehmen, daß man die Soole nicht zu ſalzig mache, weil ſonſt die Gurken nicht ſauer werden.


