Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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Will man Gebrauch von den eingemachten Bohnen machen, ſo waͤſſert man ſie vorher einige Stunden in ein paarmal gewechſelten weichen Waſ⸗ ſer ein, und ſetzt ſie dann in weichem ſiedenden

Waſſer zum Feuer.

912. Grüne Schminkebohnen in Eſſig einzumachen.

Nachdem man die Vohnen, nach Abziehung der Faͤden, geſchnitten hat, thut man ſie in ſieden⸗ des weiches Waſſer und laͤßt ſie einigemal aufwel⸗ len, worauf man das Waſſer abſeihet und die Boh: nen auf Tuͤcher zum Abkuͤhlen ausbreitet. Alsdann werden ſie mit Pfefferkraut und Salz vermengt, in Steintoͤpfe gepackt und mit abgekochtem und wie⸗ der erkaltetem Weineſſig uͤbergoſſen, und wie ge⸗ woͤhnlich beſchwert.

913. Gurken mit Salz einzumachen.

Hierzu nimmt man gern ſolche Gurken, die kei⸗ ne Roſtflecke oder andere Fehler haben, nicht zu groß, noch zu alt ſind, und alſo keine ſchon voͤllig ausgebildete Saamenkerne haben, ſondern ziemlich jung und halbreif, auch mehr laͤnglich als rund ge⸗ formt ſind, und reiniget ſie in kaltem Brunnenwaſ⸗ ſer vermittelſt einer Buͤrſte von allen Unreinigkeie ten. Hizrauf belegt man den Boden des zu ihrer Aufnahme beſtimmten Faſſes, in deſſen anderm Bo⸗ den eine runde, mit einem gedrechſelten Pfropf verſehene, Oeffnung befindlich iſt, wodurch man