Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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der Syrup erkaltet iſt, werden die Pflaumen mit.

demſelben ſo lange gekocht, bis ſie weich werden,, f da ſie dann herausgenommen, in Zackerglaͤſer ger 4 7 than, und mit dem vorher noch mehr eingedickten,

und mit groͤblich geſtoßenen Nelken und Zimmt ge⸗ wuͤrzten Syrup uͤbergoſſen werden.

Oder man nimmt Pflaumen, welche ſich. zu faͤr⸗ hen anfangen, laͤßt ſie einige Tage liegen, damit ſte welk werden, und ſchaͤlt ſie alsdann ab. Hier⸗ auf laͤutert man auf jedes Pfund Pflaumen 1 Pfund Zucker, ſiedet denſelben bis zum Fadenziehen, thut die Pflaumen hinein und laͤßt ſie ein wenig darin aufkochen. Iſt dies geſchehen, ſo nimmt man ſie. heraus und laͤßt ſie rein abtropfen. Der Syrup 4 wird nun ſtaͤrker eingekocht und, nach dem Erkal⸗ ten, uͤber die in Glaͤſer gelegten Pflauggen gegeben. Wenn der Syrup nach einigen Tagen fuͤſſig gewor⸗ den iſt, wird er abgegoſſen und wieder eingekocht, dabey fleißig abgeſchaͤumt und, beſonders gegen das, Ende, gut durchruͤhrt, damit er nicht anbrennt.

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b 857. Reine Clauden einzumachen. Man pfluͤckt ſie, wenn ſie noch hart und noch, nicht voͤllig reif ſind, durchſticht ſie mit einem hoͤl: zernen Spießchen, ſetzt ſie mit kaltem Waſſer aufs. Feuer, kocht ſie behutſam weich, ſo daß ſie nicht zerplatzen, und kuͤhlt ſie in friſchem Brunnenwaſſer ab. Hierauf kocht man auf jedes Pfund Pflaumen 4 Pfund Zucker klar und dick ein, giebt ihn lauwarm daruͤ⸗ ber und laͤßt ſie bis zum folgenden Tage damit ſte⸗