Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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ſolchen nach dem Erkalten uͤber die Kirſchen. Nach 8 Tagen kocht man den Eſſig von neuem auf, giebt ihn wieder kalt darauf, bindet alsdann das Glas wohl zu, und verwahrt es an einem kuͤhlen Orte.

Will man ſüße Kirſchen, mit Eſſig einmachen, ſo ſchichtet man ſie mit geſtoßenem Zucker in einen verzinnten Keſſel zc., ſetzt ſie wohl zugedeckt auf ge⸗ Undes Feuer, und laͤßt ſie gelinde. daͤmpfen. Als⸗ dann gießt man Weineſſig darauf und laͤßt ſie⸗ da⸗ mit aufkochen. Nachdem man hierauf alles in ei⸗ nem ſteinguthenen ꝛc. Gefaͤße hat verkuͤhlen laſſen, thut man es in Gloͤſer, kocht nach etlichen Tagen den Eſſig, nach dem Abgießen, von neuem und zwar mit etwas Zimmt auf, und gießt ihn, nach dem DVerkuͤhlen in einem ſteinguthenen Gefaͤße, wieder. über die Kirſchen, und hebt dann dieſelben, nach, gehoͤriger Verbindung der Glaͤſer, an einem kuͤhlen Hrte zum Gebrauch auf.*.

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856. Pflaumen ſaͤß einzumachen.

Man nimmt hierzu ſchoͤne große, reife, jedoch nicht uͤberreife, mit den Stielen gefluͤckte Pflaumen, wiſcht jede derſelben mit einem Tuche ab, durch ſticht ſie etliche mal mit einem hoͤlzernen Spießchen, ſchneidet von den Stielen etwa ein Drittheil ab, legt ſie alsdann in einen Steintopf und uͤbergießt ſie mit einem ſiedendheißen, aus Zucker und Wein⸗ eſſig bereiteten Syrup, wobey man auf ein Maaß Weineſſig 3 Pfund Zucker genommen hat. Wenn

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