Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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weiß hinzu, und ſchaͤumt noch ſo lange ab, bis blos ein geringer weißer Schaum zum Vorſchein kommt. Hierauf wird nun der Zucker, unter be⸗ ſtaͤndigem Umruͤhren bey maͤßiger Hitze, noch wei⸗ ter abgedampft. Man unterſcheidet hierbey folgen⸗ de Grade.

Zum Faden iſt der Zucker gekocht, wenn kein Tropfen, zwiſchen den Daumen und den Zei gefinger genommen, ſich in mehrern Faden ſo weit. ausziehen laͤßt, als die Finger von einander gehen, ohne zu zerreißen. Weniger eingekocht iſt er, wenn die Faͤden ſich zwar unter ploͤtzlicher Eroͤffnung der Finger zeigen, aber dann ſchnell zerreißen.

Zum Fluge iſt der Zucker geſotten, wenn er, ſtatt im Sieden, wie vorher, Perlen zu werfen, große Blaſen wirft, die bey ihrer Entſtehung au⸗ genblicklich zerplatzen und einen Dampf fahren laſ⸗ ſen. Wenn man dann den Zucker mit der Schaum⸗ kelle durchfaͤhrt, ſie herauszieht und ſtark damit in die Luft hauet, ſo fliegt der Zucker in Geſtalt flie⸗ genden Wergs oder leichter Federn davon. Zum Bruche iſt der Zucker geſotten, wenn man die Fingerſpitze in kaltes Waſſer taucht, da⸗ mit in den ſiedenden Zucker faͤhrt und ſie darauf geſchwind wieder in kaltes Waſſer bringt, dann der haͤngen gebliebene Zucker, bey dem Druck zwiſchen den Fingern, mit einem kleinen Geraͤuſche zer⸗ Zum Karamet iſt der Zucker geſotten, wenn er ſo ſtark abgedampft worden, daß er zwiſchen den