½ nen Keller ſetzen.
diejenigen, bey welchen ſich der Keim zu entwickeln
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wahren. Man graͤbt in leichtem Gartenboden 5 Fuß tiefe und nach der Menge der aufzubewahren⸗ den Kartoffeln mehrere oder wenigere Fuß breite und lange Gruben, faßt dieſelben inwendig mit Brettern ein, bringt die Kartoffeln hinein, belegt ſte 1 Fuß hoch mit Stroh und wirft die ausgegra⸗ bene Erde daruͤber. Oder man macht nur eine runde, ungefaͤhr fußtiefe und mit der Menge Kar⸗ toffeln im Verhaͤltniß ſtehende Grube, baut in die ſelbe einen Berg von Kartoffeln, bedeckt denſelben etwa einen Fuß hoch mit trockenem Stroh, ſchuüͤttet die ausgegrabene Erde daruber, und macht zuletzt uͤber das Ganze eine Bedachung von Stroh. Kleir ne Quantitaͤten Kartoffeln kann man auch in Schlag faͤſſer ſchuͤtten und dieſe auf eine. Unrerlage in eis
Bey eintretender gelinder Fruͤhlingswitterung werden die, fuͤr das Sommerbeduͤrfniß beſtimmten, Kartoffeln aus dem Winterlager herausgenommen,
anfaͤngt, ausgeſucht und verbraucht, die uͤbrigen aber auf eine trockene, luftige, vor Sonnenſchein geſicherte Kammer, ungefaͤhr einen Fuß hoch, auf⸗ geſchuͤttet, oͤfters unter einander geſchaufelt, und die Fenſter bey trockener Witterung geluͤftet, bey feuch⸗ ter hingegen wohl verſchloſſen. Wenn endlich keine Nachtfroͤſte mehr zu befuͤrchten ſind, bringt man die Kartoffeln auf luftige Boden, breitet ſie hier auseinander, und ſucht zu jedesmaligem Gebrauch dielenigen aus, unge zum Keimen geneigt ſind,


