Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
392
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847. Spargel friſ ch zu erbalken.

Man ſticht die Spargelſtangen etwas tief, da mit das untere Ende mehr Veſtigkeit hat, und ſchlaͤgt dieſelben Reihenweiſe an einem ſchattigen und vor Zugluft geſicherten Orte in feuchte, jedoch nicht naſſe Erde ein, ſo daß die Spitzen einen Fingerhreit hervorragen, und nicht auf⸗ ſondern neben einander zu liegen kommen. Auf dieſe Art laͤßt er ſich gegen 3 Wochen friſch erhalten. Man kann die Spargelſtangen auch in einem irdenen Ge⸗ faͤße mit friſchem Brunnenwaſſer hergfehea⸗ und ſolches taͤglich wechſeln.

848. Gurken friſch aufzubewahren. Man kann die Gurken eine Zeitlang in einem trockenen Gewoͤlbe oder Keller aufbewahren, wenn man ſie nicht uͤber⸗ ſondern neben einander legt, ſo daß ſie ſich unter einander nicht beruͤhren.

349. Weißkohl friſch aufzubewahren.

Man laͤßt den Kohl, welchen man aufzuben wahren gedenkt, ſo lange auf dem Felde ſtehen, bis man Nachtfroͤſte zu beſorgen hat. Alsdann ſchnei⸗ det man im Herbſte die ausgeſuchten groͤßten Kohl⸗ koͤpfe aus, befreyet ſie von den nicht veſt anſchlie⸗ ßenden Blaͤttern, und ſtellt die Koͤpfe, ſo lange es

nicht friert, auf einen luftigen Boden; bey eintre

tendem Froſte bringt man ihn in einem Keller auf ein eigenes dazu verfertigtes Geſtelle von Latten⸗ werk. Uebrigens muß man von Zeit zu Zeit nach⸗