Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
390
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koſt zurichten, indem dieſelben, beſonders, wenn ſie recht ſchoͤn gelb und zart ſind, im Geſchmack mit

laͤßt ſie ſo lange frey, bis man Nachtfroͤſte befaͤrch⸗

men ſind, die fruͤh aufgenommenen laſſen ſi ſich auf

Weiſe, Gewaͤchſe eingelegt werden, und ſo faoͤhrt man ſort, bis aller Vorrath eingeſchlagen iſt. Man

tet, wo man ſie ſtark mit Stroh bedeckt. Wenn der Froſt voruͤber iſt, wird aäch dis Dedeckung wie⸗ der weggenommen.

842. Maͤrkiſche Ruͤben aufzubewahren. 4

Die Ruͤben werden von allen Wurzelfaſern und Unreinigkeiten befreyet, an dem Kopfende abgeſchnit ten, damit ſie nicht auswachſen, und dann, wie die Aepfel, in Faͤſſer gepackt, dieſe veſt zugeſpun⸗ det und in einem trocknen Keller aufbewahrt. Vor⸗ zuͤglich muß man aber hierzu diejenigen Ruͤben waͤhlen, welche am ſpaͤteſten aus der Erde genom⸗

dieſe Art nicht erhalten.

843. Kohlrabi fuͤr den Winter auſube wahren.

Er wird im Herbſte aus der Erde genommen, ſeine Blaͤtter bis auf die Herzblaͤtter abgeſchnitten und im Keller in feuchten Sand geſetzt. Auf die⸗ 1 ſe Art erhaͤlt man ihn friſcher und ſchmackhafter, als wenn man ihn blos in den Keller legt. Wenn er ausſchlaͤgt, kann man die Spröͤßlinge als Vor:

dem Blümenkohl viel Aehnlichkeit haben.