Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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In Ermangelung eines Gewoͤlbes bewahrt man die Wurzelgewaͤchſe auch in einem Keller auf. Zu dem Ende belegt man den Boden deſſelben etliche Zoll hoch mit nicht zu feuchter Erde, welche auch mit etwas reinem Waſſerſande vermengt werden

kann, legt das Wurzelwerk in vorher durch Bret⸗

ter gemachte Abtheilungen darauf, und zwar in Reihen dicht neben einander. Die langen Wurzel⸗ ſorten, als Mohrruͤben ꝛc. legt man ſo ein, daß das Kopfende nach außen gerichtet und frey iſt. Iſt dieſes geſchehen, ſo wird die Schicht einen Zoll hoch mit der erwaͤhnten Erde bedeckt; denn kommt wie⸗ der eine Schicht Gewaͤchſe ꝛc. Die Abwechſelung wird ſo lange fortgeſetzt, bis die Wurzeln ſaͤmtlich eingelegt ſind. Der in der Mitte des Lagers be⸗ findliche Raum kann mit Kartoffeln angefuͤllt wer⸗ den, ohne daß man noͤthig hat Erde dazwiſchen zu bringen.

841. Kuͤchengewaͤchſe in die Erde einzuſchlagen. Man zieht die Gewoͤchſe, als Sellerie, Kohl⸗

ruͤben, Weißkohl mit ſeinem bewurzelten Strunke ꝛc.

im Herbſt aus dem Boden, macht in dem Garten in die Erde einen kleinen Graben, in welchen man die Gewaͤchſe mit ihren Wurzeln der Reihe nach neben einander legt. Auf dieſe Wurzeln wird wie⸗

der Erde geworſen, die Blaͤtter aber bleiben unbe⸗

deckt. Durch dieſes Bedecken entſteht von neuem ein kleiner Graben, in welchen auch, auf vorige